Hinweis: Bericht aus einer einzigen Quelle; Bestätigung steht noch aus.
Nur wenige Tage nach ihren neuen Weltrekorden in Zürich treten Alison dos Santos und Masai Russell beim Wanda Diamond League Finale in Brüssel an. Dos Santos lief kürzlich die 400 Meter Hürden in 45,80 Sekunden und distanzierte damit ihren engsten Konkurrenten Matheus Lima um fast anderthalb Sekunden. Russell erzielte bemerkenswerte 12,09 Sekunden über 100 Meter Hürden, unterbot den bisherigen Weltrekord um 0,03 Sekunden und peilt nun in Brüssel die 12-Sekunden-Marke an.
Russell wird auf starke Konkurrenz von der Nigerianerin Tobi Amusan treffen, die sie als Weltrekordhalterin ablöste, sowie von der Hallenweltmeisterin Devynne Charlton und Nadine Visser aus den Niederlanden im 100-Meter-Hürdenlauf der Frauen.
Ein weiteres Highlight ist der 800-Meter-Lauf der Frauen, bei dem Weltjahresführende Audrey Werro ihre Rivalität mit Femke Broeders-Bol wieder aufleben lässt. Werro präsentiert sich in Topform und nähert sich dem 43 Jahre alten Weltrekord von Jarmila Kratochvílová, dem sie nur 0,42 Sekunden hinterherhinkt.
Im Sprint tritt Olympiasieger Letsile Tebogo über 200 Meter in einem starken Teilnehmerfeld an, zu dem auch der aktuell beste US-Amerikaner Kenney Bednarek gehört. Tebogos Saisonbestzeit liegt bei 19,84 Sekunden, während Bednarek mit 19,62 Sekunden führt. Die südafrikanischen Konkurrenten Sinesipho Dambile (Südafrika) und Makanakaishe Charamba (Simbabwe) starten ebenfalls in den Sprintdisziplinen.
Im 100-Meter-Lauf der Frauen geht die schnellste Athletin der Saison, Sha'Carri Richardson (10,77 Sekunden), an den Start, zusammen mit Europameisterin Amy Hunt und den Jamaikanerinnen Tina Clayton und Jonielle Smith. Jessica Hull will an ihre jüngsten Erfolge anknüpfen, darunter zwei Medaillen bei den Hallenweltmeisterschaften und der Aufstieg zur Nummer eins der Weltrangliste.
Das Finale in Brüssel bildet den Abschluss der Diamond-League-Saison und sichert den Siegern die automatische Qualifikation für die Wettkämpfe der World Athletics Ultimate Championship sowie die Chance, beim anschließenden Showdown um ein Preisgeld von 10 Millionen US-Dollar zu kämpfen.