Hinweis: Bericht aus einer einzigen Quelle; Bestätigung steht noch aus.
Frauen-Wasserball feierte bei den Olympischen Spielen 2000 in Sydney sein olympisches Debüt, nachdem Druck zur Aufnahme von Frauenwettbewerben ausgeübt worden war. Gastgeber Australien gewann das erste Turnier mit sechs Mannschaften. Dieser Sieg steigerte das Ansehen des Sports, insbesondere im australischen Frauensport. Das australische Team von 2000 wird im Vorfeld der Weltmeisterschaft mit der Aufnahme in die Hall of Fame des australischen Wasserballverbands geehrt. Das Sydney Olympic Park Aquatic Centre (SOPAC), Austragungsort der FINA-Frauen-Weltmeisterschaft 1995, ist nach wie vor ein historischer Ort und richtet mit der Frauen-Weltmeisterschaft 2026 nun sein viertes großes Turnier aus, was die Vorfreude auf das Event deutlich steigert.
Die Weltcup-Saison 2026 begann mit dem Turnier der Division II in Malta, wo Russland China mit 18:17 besiegte. Das Finale war jedoch weitgehend bedeutungslos, da sich beide Teams bereits qualifiziert hatten. Kanada und Kroatien erreichten das Halbfinale, schieden aber aus. In der Division-I-Serie in Rotterdam belegten die Titelverteidiger Griechenland und Japan die Plätze sieben und acht – ein bemerkenswertes Ergebnis angesichts der vorherigen Erfolge Griechenlands bei Weltcups und Schwimmweltmeisterschaften.
Aus Rotterdam gingen die USA und die Niederlande als Favoriten hervor. Mit insgesamt 13 Weltcup-Titeln peilen sie nun in Sydney weitere Siege an. Olympiasieger Spanien belegte in Rotterdam den dritten Platz, Italien wurde Vierter. Australien erreichte den fünften Rang, und auch Ungarn nahm am Turnier teil.