Hinweis: Bericht aus einer einzigen Quelle; Bestätigung steht noch aus.

Am 23. Mai 2026 gewann der FC Barcelona die UEFA Women’s Champions League 2025/26 durch einen Sieg gegen OL Lyon im ausverkauften Ullevaal-Stadion in Norwegen. UEFA-Frauenfußballdirektorin Nadine Kessler bezeichnete die Saison als brillant und hob hervor, wie die Weiterentwicklung des Wettbewerbs dessen Attraktivität und Wettbewerbsfähigkeit gesteigert und gleichzeitig die nationale Entwicklung gefördert habe.

Die Saison 2025/26 führte ein neues Format der UEFA Women's Champions League ein, das für mehr Intensität und Unvorhersehbarkeit sorgte, ohne dabei die leistungsbasierte Qualifikation zu vernachlässigen. In der Ligaphase sank der durchschnittliche Siegabstand drastisch um fast ein Tor, und es gab 54 einzigartige Begegnungen – mehr als doppelt so viele wie im vorherigen Format. Knappe Spiele waren an der Tagesordnung: 49 % der Partien wurden mit nur einem Tor Unterschied oder einem Unentschieden entschieden. Comebacks nahmen deutlich zu: In 33 % der Spiele drehten Teams einen Rückstand und gewannen oder spielten unentschieden – im Vergleich zu 11 % in der Vorsaison.

Das Interesse am Wettbewerb stieg deutlich an, die Gesamtzuschauerzahl vor dem Finale erreichte über 39,7 Millionen, und Prognosen gehen von mindestens 44,5 Millionen aus, sobald die endgültigen Zahlen vorliegen. Die Spiele wurden in 207 Ländern und Regionen mit Premium- und Free-TV-Angeboten übertragen. Das Finale war über 28 Free-TV-Partner verfügbar und damit das bisher am weitesten verbreitete Finale der UEFA Women's Champions League.