Hinweis: Bericht aus einer einzigen Quelle; Bestätigung steht noch aus.
David Betlehem sicherte sich den Sieg im 10-km-Rennen und damit seine erste Gesamtweltcup-Trophäe beim Finale in Setúbal, Portugal. Vor dem Rennen lagen die besten männlichen Athleten innerhalb weniger hundert Punkte beieinander, was für einen spannenden Wettkampf sorgte. Das Rennen verlief rasant, beeinflusst von einem Strömungswechsel am Nachmittag. Der amtierende Weltmeister Florian Wellbrock übernahm früh die Führung und gewann die Sprintrunde. Olympiasieger Kristof Rasovszky hielt in den mittleren Runden die Führung sicher, indem er mit Betlehem zusammenarbeitete, um vorne zu bleiben. In der letzten Runde veränderte sich die Formation des Feldes, da die Fahrer unterschiedliche Linien zum Ziel wählten. Die Medaillengewinner Sacha Velly und Marc-Antoine Olivier arbeiteten sich durch das Feld, wobei Velly deutlich einen freien Weg durchs Wasser wählte. Ein abschließender 600-Meter-Sprint entbrannte hauptsächlich zwischen Betlehem und Velly, den Betlehem schließlich als Erster überquerte und sich damit den Sieg und den Gesamtweltcup-Titel sicherte.
Betlehem zeigte sich nach seinem Sieg stolz und gerührt und betonte, dass die starke Konkurrenz der französischen Schwimmer ihn mental stark gefordert habe. Er erinnerte sich daran, Velly, Olivier und den italienischen Schwimmer Filadelli auf der letzten Bahn dicht hinter sich gesehen zu haben, was ihn zusätzlich motivierte, alles zu geben, um den Sieg zu sichern. Betlehem wurde außerdem durch den Silbermedaillengewinn seiner Teamkollegin Bettina Fabian am selben Tag inspiriert, was sein Vertrauen in seine Vorbereitung und sein Training bestärkte.
Das französische Team konnte weitere Erfolge verbuchen: Sacha Velly gewann seine zehnte Weltcup-Medaille und sicherte sich den zweiten Platz in der Gesamtwertung der Saison. Velly blickte positiv auf seine konstanten Leistungen während der gesamten Saison zurück, darunter Podiumsplätze in Ibiza und Golfo Aranci. Er plant, sich bei den Europameisterschaften weiter zu verbessern und erwähnte die anspruchsvollen Bedingungen in Setúbal, die seine Strategie beeinflussten, gegen Ende des Rennens selbstständig zu schwimmen, um eine starke Position zu halten.