Hinweis: Bericht aus einer einzigen Quelle; Bestätigung steht noch aus.

Die Karibikregion beherbergt vielfältige Ökosysteme wie Korallenriffe, Mangrovenwälder und Seegraswiesen, die eine reiche Artenvielfalt aufweisen. Die nachhaltige Entwicklung der Küstenwirtschaften erfordert ein Gleichgewicht zwischen Wachstum und langfristigem Schutz dieser Ressourcen. Allerdings haben fragmentierte Bemühungen, sich überschneidende Zuständigkeiten und mangelnde Koordination ein nachhaltiges Meeresmanagement häufig behindert.

Um diese Herausforderungen anzugehen, wurde ein regionales Webinar zum Thema „Nachhaltige Meeresplanung und -bewirtschaftung“ (SOPM) veranstaltet. SOPM ist ein strategischer, zukunftsorientierter Rahmen, der die nachhaltige Nutzung und den Schutz der Meeresressourcen steuern soll. Ziel des Webinars war es, nationale Meeresstrategien mit umfassenderen regionalen und globalen Rahmenwerken in Einklang zu bringen und die institutionelle Koordination zu stärken.

Vidar Helgesen, Exekutivsekretär der Zwischenstaatlichen Ozeanographischen Kommission (IOC), eröffnete die Veranstaltung mit dem Hinweis auf die Notwendigkeit eines kohärenten, wissenschaftlich fundierten Ansatzes, der sowohl Regierungen als auch die Gesellschaft einbezieht. Er hob hervor, wie wichtig es sei, Klimaziele mit Naturschutz und Wirtschaftswachstum zu verknüpfen und nationale Pläne mit regionalen Initiativen zu verbinden.

Zu den Hauptteilnehmern zählten Professor Dale Webber (Jamaika), Norma Munguía Aldaraca (Mexiko), Fanny Douvere (IOC), Cynthia Barzuna (World Resources Institute), Erick Richard Castro Gonzalez (Lateinamerikanische Entwicklungsbank, CAF) und Christopher Corbin (UNEP). Sie erörterten, wie nachhaltige Ozeanpläne (Sustainable Ocean Plans, SOPs) nationale Prioritäten besser mit regionalen Governance-Rahmenwerken verknüpfen und den Zugang zu Finanzierung und technischer Unterstützung verbessern können.

Das Webinar befasste sich auch mit der Angleichung nationaler SOP-Prozesse an Rahmenwerke wie das UNEP-Regionalprogramm für Meere, regionale Plattformen wie die Organisation Ostkaribischer Staaten (OCM) und die IOC-Strategie für SOPM 2025–2030. Eine verbesserte Koordinierung wurde als Schlüssel zur Erschließung von Finanzierungsquellen, einschließlich der Globalen Umweltfazilität, und zur Unterstützung des Übergangs von der Planung zur Umsetzung angesehen.

Die Teilnehmer wurden ermutigt, der „100% Alliance for Sustainable Ocean Management“ beizutreten, um die Bemühungen zum Schutz der Meeresökosysteme und zur Förderung einer nachhaltigen Regierungsführung in der gesamten Karibik zu verstärken.