Hinweis: Bericht aus einer einzigen Quelle; Bestätigung steht noch aus.
Forscher untersuchten den Zusammenhang zwischen Alzheimer-assoziierten Proteinen im Blut und der kognitiven Leistungsfähigkeit von Erwachsenen zwischen 50 und 60 Jahren. Die Studie analysierte Daten von 1.350 Teilnehmern der vom NIH finanzierten CARDIA-Studie, die zwischen 2020 und 2022 Blutproben abgaben und kognitive Tests absolvierten. Zum Zeitpunkt der Untersuchungen war bei keinem der Teilnehmer eine Demenz diagnostiziert worden.
Das Team maß die Konzentrationen von Amyloid-beta und Tau-Proteinen im Blut, Biomarker, die mit der Alzheimer-Krankheit im Gehirn in Verbindung stehen. Bei 4 bis 15 % der Teilnehmer deuteten die Biomarkerwerte auf Amyloid-beta-Plaques und Tau-Fibrillen im Gehirn hin.
Teilnehmer mit hohen Alzheimer-Proteinwerten schnitten bei kognitiven Tests zur Messung der Verarbeitungsgeschwindigkeit und exekutiven Funktionen schlechter ab. Diese Personen wiesen zudem im Vergleich zu Personen mit niedrigeren Biomarkerwerten einen stärkeren Rückgang der Verarbeitungsgeschwindigkeit in den vorangegangenen fünf Jahren auf.
Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass Bluttests zur Messung von Alzheimer-Proteinen dazu beitragen können, Menschen mittleren Alters mit einem erhöhten Risiko für kognitiven Abbau zu identifizieren. Solche Tests könnten frühzeitige Maßnahmen zur Verzögerung oder Verhinderung der Symptome der Alzheimer-Krankheit erleichtern.