Hinweis: Bericht aus einer einzigen Quelle; Bestätigung steht noch aus.

Beaver Island, im nördlichen Michigansee gelegen, ist Teil des Beaver-Archipels, der durch geologische Aktivitäten infolge des Rückzugs urzeitlicher Eisschilde entstanden ist. Als größte Insel im Michigansee misst sie etwa 21 Kilometer in der Länge und 10 Kilometer in der Breite und beherbergt vielfältige Lebensräume wie Bergwälder, Dünen, Feuchtgebiete und Sümpfe. Sie bietet seltenen Pflanzen- und Vogelarten Lebensraum und dient als wichtiges Laichgebiet für Fische.

Die Insel ist Heimat von rund 600 Einwohnern, viele davon Nachkommen irischer Einwanderer, die sich Mitte des 19. Jahrhunderts dort niederließen und Beaver Island den Beinamen „Amerikas Smaragdinsel“ einbrachten. Ende des 19. Jahrhunderts war sie ein wichtiger Lieferant von Süßwasserfischen für die Vereinigten Staaten, bis Überfischung die Bestände dezimierte. Landwirtschaft und Fischerei waren für die frühen Siedler ertragreich.

Zur Unterstützung des Schiffsverkehrs auf den Großen Seen wurden zwei Leuchttürme errichtet. Der Leuchtturm Beaver Head war von 1852 bis 1962 am südlichen Ende der Insel in Betrieb, während der nördlich gelegene Leuchtturm Beaver Island Harbor Light, der 1870 in Betrieb genommen wurde, bis heute in Betrieb ist.

Besucher erreichen Beaver Island per Boot oder Flugzeug, um historische Stätten zu erkunden und Freizeitaktivitäten wie Radfahren, Angeln und Kajakfahren zu genießen. Die abgelegene Lage und die geringe Lichtverschmutzung führten 2024 zur Einrichtung des Beaver Island State Wildlife Research Area International Dark Sky Sanctuary, das hervorragende Möglichkeiten zur Sternenbeobachtung sowie zur Beobachtung der Aurora Borealis und anderer Himmelsereignisse bietet.