Hinweis: Bericht aus einer einzigen Quelle; Bestätigung steht noch aus.

Am 18. Mai 2026 legte die Internationale Handelskommission der Vereinigten Staaten (ITC) einen Bericht vor, in dem die Auswirkungen der Einfuhren von Quarzoberflächenprodukten (QSP) gemäß Abschnitt 202 des Handelsgesetzes von 1974 untersucht wurden. Die ITC stellte fest, dass die Einfuhren von QSP in den Vereinigten Staaten in so großen Mengen erfolgen, dass sie der heimischen Industrie, die ähnliche oder direkt konkurrierende Waren herstellt, ernsthaften Schaden zufügen.

Die ITC traf negative Feststellungen hinsichtlich der Importe aus Kanada und Mexiko und kam zu dem Schluss, dass keines der beiden Länder einzeln einen wesentlichen Anteil an den Gesamtimporten ausmacht oder wesentlich zu dem erheblichen Schaden beiträgt.

Dem ITC-Bericht zufolge wurden Importe von QSP aus Australien, den Ländern des Freihandelsabkommens Dominikanische Republik-Zentralamerika-USA (Costa Rica, Dominikanische Republik, El Salvador, Guatemala, Honduras und Nicaragua) sowie aus Kolumbien, Jordanien, Südkorea, Panama, Peru und Singapur ebenfalls nicht als wesentliche Ursache für schwere Schäden oder die Gefahr solcher Schäden eingestuft.

Die ITC stellte ferner fest, dass der durch Importe verursachte schwere Schaden nicht auf die Senkung oder Abschaffung von Zöllen im Rahmen des Freihandelsabkommens zwischen den USA und Israel zurückzuführen ist. Sie erklärte außerdem, dass die Zollfreiheit gemäß den Bestimmungen des Caribbean Basin Economic Recovery Act oder des Allgemeinen Präferenzsystems nicht für den Schaden der heimischen Industrie verantwortlich ist, die Quarzoberflächenprodukte herstellt.

Die Kommissionsmitglieder, die den Feststellungen zu schwerwiegenden Schäden zugestimmt hatten, legten individuelle Schlussfolgerungen vor, die Empfehlungen zur Schadensminderung stützten. Diese Empfehlungen sollen der heimischen Industrie helfen, sich an den verstärkten Wettbewerb durch Importe anzupassen.