Hinweis: Bericht aus einer einzigen Quelle; Bestätigung steht noch aus.
UNESCO-Generaldirektor Khaled El-Enany nahm am ersten regionalen Dialog zur Zukunft von Bildung und Lernen nach 2030 teil, der in Bangkok in Zusammenarbeit mit der Chulalongkorn-Universität stattfand. Die Veranstaltung brachte junge Menschen aus Asien und dem Pazifik zusammen, um ihre Wünsche und Prioritäten für eine Bildung auszutauschen, die sowohl den gegenwärtigen als auch den zukünftigen Bedürfnissen gerecht wird.
Im Rahmen des Dialogs erneuerten die UNESCO und der Equitable Education Fund ihre strategische Partnerschaft mit dem Ziel, die Zusammenarbeit bei flexiblen Lernwegen und der Verhinderung von Schulabbrüchen für benachteiligte Lernende in Thailand und in den ASEAN-Staaten auszuweiten.
Zu den Teilnehmenden gehörten Jugendvertreter aus Thailand, den Philippinen, Indien, Nepal und Australien sowie Online-Mitglieder des SDG4-Jugend- und Studierendennetzwerks. Die Diskussionen thematisierten die Auswirkungen künstlicher Intelligenz im Unterricht, die Bedeutung von Wohlbefinden und psychischer Gesundheit sowie die Notwendigkeit, zukunftsfähige Kompetenzen in einer sich rasch verändernden Welt zu entwickeln.
El-Enany betonte die Rolle junger Menschen als Mitgestalter der Bildungsagenda. Er hob hervor, wie wichtig es sei, Lernende auf eine ungewisse, vernetzte Zukunft vorzubereiten, die von Herausforderungen wie der Klimakrise und der künstlichen Intelligenz geprägt sei, und unterstrich, dass Bildung sie befähigen müsse, zielgerichtet zu handeln.
Jugendvertreter schlugen Reformen vor, darunter die direkte Einbindung junger Menschen in die Lehrplanentwicklung und die Verpflichtung der Ministerien, darzulegen, wie die Beiträge junger Menschen zu Veränderungen geführt haben. Ein Vertreter erklärte, dass sich die Bildung nach 2030 weniger darauf konzentrieren sollte, jungen Menschen das Überleben in Krisen zu ermöglichen, sondern vielmehr darauf, die Gesellschaft so vorzubereiten, dass sie ihre Zukunft verdient.
Dieser Dialog ist Teil eines globalen Prozesses zur Gestaltung eines neuen Bildungsrahmens nach dem Ablauf der Frist 2030 für die UN-Nachhaltigkeitsziele, an dem Organisationen wie UNESCAP, UNICEF und das UN-Entwicklungskoordinierungsbüro beteiligt sind.