Hinweis: Bericht aus einer einzigen Quelle; Bestätigung steht noch aus.

Die Zentralafrikanische Republik (ZAR) hat in den letzten Jahren bedeutende Fortschritte auf dem Weg zu dauerhaftem Frieden und Sicherheit erzielt, erklärte die UN-Sonderbeauftragte Valentine Rugwabiza vor dem Sicherheitsrat. Sie lobte die Bevölkerung und die Regierung der Zentralafrikanischen Republik für ihre „außergewöhnliche Zusammenarbeit“ mit MINUSCA, der UN-Mission im Land, und hob die Fortschritte bei den politischen Prozessen, der staatlichen Autorität, dem Schutz der Zivilbevölkerung und die erfolgreichen Wahlen im Dezember hervor – Ergebnisse kontinuierlicher Bemühungen, die von MINUSCA unterstützt wurden.

Frau Rugwabiza merkte an, dass die Zentralafrikanische Republik im Wahlzyklus 2025/2026 einen weiteren Meilenstein erreicht habe, indem sie im April erfolgreich die zweite Runde der Parlaments-, Regional- und Kommunalwahlen sowie Nachwahlen durchgeführt habe, auch in Gebieten, in denen zuvor keine Wahlen möglich waren. Sie bezeichnete diese Erfolge als Indikatoren für institutionelle Stabilität in einem Land, in dem Wahlen häufig zu Spannungen geführt hätten.

Trotz allgemeiner Sicherheitsverbesserungen bleibt die Lage an mehreren Grenzen fragil. Im Nordosten hat der Konflikt im Sudan zu erneuten bewaffneten Auseinandersetzungen geführt, darunter grenzüberschreitende Angriffe auf Zivilisten in der Präfektur Vakaga. Im Südosten sorgen anhaltende Angriffe und Entführungen durch die AAKG-Miliz weiterhin für Unsicherheit in den Präfekturen Haut-Mbomou und Mbomou.

MINUSCA verlagert ihren Schwerpunkt aufgrund begrenzter Infrastruktur und saisonaler Einschränkungen hin zu mobileren Operationen und setzt dabei verstärkt auf Luftstreitkräfte. Die Mission arbeitet weiterhin mit den nationalen Behörden zusammen, um die Zivilbevölkerung zu schützen und die staatliche Autorität zu stärken. Um die erzielten Sicherheitsgewinne aufrechtzuerhalten, sind jedoch erhebliche Investitionen in den Sicherheitssektor und die entsprechenden Institutionen erforderlich, damit die schrittweise Übergabe der Sicherheitsverantwortung an die nationalen Streitkräfte die bisherigen Erfolge nicht zunichtemacht.