Hinweis: Bericht aus einer einzigen Quelle; Bestätigung steht noch aus.

Die Vereinten Nationen haben die Einrichtung eines Hilfskorridors durch die Straße von Hormus gefordert, eine wichtige Seestraße, deren Unterbrechung die globale Energieversorgung beeinträchtigt und humanitäre Hilfeleistungen eingeschränkt hat. Die stellvertretende UN-Hochkommissarin für Menschenrechte, Awa Dabo, erklärte, diese Störungen hätten zusammen mit der US-Seeblockade iranischer Häfen eine weitreichende Krise ausgelöst, die die Region und darüber hinaus betrifft und unter anderem zu Düngemittelknappheit führt. Wirtschaftswissenschaftler warnen, dass viele gefährdete Volkswirtschaften mit zunehmender Armut und Hunger konfrontiert sein könnten, sollte die Straße von Hormus weiterhin geschlossen bleiben. In der Erklärung wurde betont, dass spezialisierte UN-Organisationen wie das Welternährungsprogramm (WFP) und die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation (FAO) ausreichende Ressourcen erhalten müssen, um die drohende Ernährungskrise zu bewältigen.

Der Ständige Vertreter der Vereinigten Arabischen Emirate, Jamal Al Musharakh, betonte vor dem Menschenrechtsrat in Genf, dass die VAE seit dem 28. Februar über 3.000 Angriffe mit ballistischen Raketen, Marschflugkörpern und Drohnen erlebt hätten. Er äußerte die Hoffnung, dass die laufenden Verhandlungen zur Nahostkrise zu einem Ende dieser Angriffe führen würden.

Der iranische Botschafter Ali Bahreini verteidigte das Vorgehen seines Landes als legitime Selbstverteidigung gemäß internationalem Recht und verwies auf Irans Erfahrungen mit wahllosen Luftangriffen. Er erklärte, Iran habe den Waffenstillstand aus Verantwortungsgefühl gegenüber den regionalen Führern und im Interesse der kollektiven Sicherheit akzeptiert, um weitere Konflikte, insbesondere an Bildungseinrichtungen, zu verhindern.

UN-Hochkommissar für Menschenrechte, Volker Türk, begrüßte die Berichte über ein Friedensabkommen und rief alle Parteien zu größtmöglicher Zurückhaltung auf, um die Waffenruhe zu festigen und ein umfassendes Friedensabkommen anzustreben. Dieser Appell folgte den Äußerungen des UN-Generalsekretärs, der die Ankündigung als entscheidenden Schritt zur Beendigung des Konflikts bezeichnet hatte.