Hinweis: Bericht aus einer einzigen Quelle; Bestätigung steht noch aus.

UN-Generalsekretär António Guterres verurteilte Israels Entscheidung, auf dem Gelände des UNRWA-Büros Sheikh Jarrah im besetzten Ostjerusalem militärische Einrichtungen zu errichten, aufs Schärfste. Er nannte diesen Schritt „völlig inakzeptabel“ und eine Verletzung der Unverletzlichkeit des UN-Geländes. Das im Januar besetzte Gelände sei weiterhin Teil des UN-Geländes, und das UNRWA gelte als integraler Bestandteil der UN, hieß es in der Erklärung. Der Generalsekretär wies darauf hin, dass solche Aktionen laut Internationalem Gerichtshof rechtswidrig seien, und forderte Israel auf, unverzüglich umzukehren und das Gelände an die UN zurückzugeben.

Das UN-Büro für die Koordinierung humanitärer Angelegenheiten (OCHA) berichtete, dass die anhaltenden israelischen Angriffe im Gazastreifen Wohngebiete und provisorische Unterkünfte von Binnenvertriebenen beschädigt haben. Ein kürzlich erfolgter Luftangriff traf das Lager Jabalya im nördlichen Gazastreifen und beschädigte Zelte, in denen rund 30 Familien Schutz suchten. Daraufhin ermittelten humanitäre Teams den Bedarf und leisteten Nothilfe. Die UN betonte, wie wichtig es sei, Zivilisten und zivile Einrichtungen jederzeit zu schützen.

Die humanitären Hilfsmaßnahmen im Gazastreifen werden durch die von den israelischen Behörden verhängten Zugangsbeschränkungen behindert, die eine vorherige Abstimmung erfordern. OCHA berichtete von Verzögerungen an Sammelstellen, abgesagten Transporten von Kühlgut und dem Abbruch geplanter Routen aufgrund unpassierbarer Straßen. Diese Einschränkungen behindern weiterhin die Lieferung lebenswichtiger Hilfsgüter, trotz der laufenden Bemühungen humanitärer Partner, darunter die Bereitstellung zusätzlicher temporärer Unterkünfte durch das Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen seit Januar.