Hinweis: Bericht aus einer einzigen Quelle; Bestätigung steht noch aus.
Das Büro des Hohen Kommissars der Vereinten Nationen für Menschenrechte (OHCHR) hat einen Bericht veröffentlicht, demzufolge Angriffe auf Menschenrechtsverteidiger, Journalisten und Gewerkschafter im vergangenen Jahr ein Rekordniveau erreicht haben. Vorläufige Daten für das Jahr 2025 zeigen, dass weltweit etwa 950 dieser Personen getötet wurden oder spurlos verschwunden sind – mehr als doppelt so viele wie noch vor zehn Jahren.
Der Bericht „Human Rights Count 2026“ stellt fest, dass seit 2015 mindestens 5.995 Menschenrechtsverteidiger getötet wurden. Die Daten dokumentieren alarmierende Entwicklungen, darunter zivile Opfer in Konflikten, weit verbreitete Diskriminierung und die Zustände in Institutionen, die für den Schutz der Menschenrechte zuständig sind.
Zeitgleich mit der Veröffentlichung des Berichts veranstaltete der Wirtschafts- und Sozialrat der Vereinten Nationen seine jährliche Sitzung zum Thema humanitäre Angelegenheiten. In seiner Eröffnungsrede hob der UN-Nothilfekoordinator Tom Fletcher die Herausforderungen hervor, denen sich humanitäre Organisationen gegenübersehen, darunter der steigende Bedarf, die sinkenden Finanzmittel und die Schwierigkeiten bei der Hilfslieferung in umkämpften Gebieten.
Fletcher betonte, dass die Achtung des humanitären Völkerrechts und der Schutz von Helfern entscheidend für wirksame humanitäre Maßnahmen seien. Er hob hervor, dass die Zukunft solcher Bemühungen von einem koordinierten Vorgehen der Mitgliedstaaten, der Konfliktparteien, der Geber, der Entwicklungspartner und des Privatsektors abhänge.