Hinweis: Bericht aus einer einzigen Quelle; Bestätigung steht noch aus.

Bei der ersten Friedenswoche der Vereinten Nationen trafen sich junge Friedensaktivisten aus Afghanistan, Ghana, Kanada und der Elfenbeinküste im UN-Hauptquartier, um über die Förderung des Friedens zu diskutieren. Sie nannten Finanzierungslücken, geringes Vertrauen in die Jugendführung, die Unterdrückung der Zivilgesellschaft und mangelnden Schutz für engagierte Jugendliche als zentrale Hindernisse ihrer Arbeit.

Jenn Hernandez vom Globalen Netzwerk weiblicher Friedensstifterinnen stellte fest, dass Frauen im Nahen Osten, Nordafrika und Südasien Partnerschaften mit dem Privatsektor und die Entwicklung technischer Kompetenzen anstreben. Sie betonte die Bedeutung dauerhafter, partnerschaftlicher und generationenübergreifender Zusammenarbeit, um junge Menschen für die Unterstützung zukünftiger Generationen auszubilden.

Issah Toha Shamsoo aus Ghana erzählte, wie ihn das Miterleben eines gewalttätigen Ereignisses im Jahr 2019 dazu motivierte, Menschen zum Dialog und zum Aufbau von Beziehungen zusammenzubringen und damit die Handlungsfähigkeit der Jugend bei der Friedensförderung auch ohne formale Anerkennung zu demonstrieren.

Linda Dempah von der Elfenbeinküste verwies auf die Geschichte des Landes mit Staatsstreichen und Bürgerkriegen und fügte hinzu, dass stabile Beschäftigung und Unternehmertum dazu beitragen, dass Einzelpersonen nicht in gewalttätige Aktivitäten verwickelt werden oder sich bewaffneten Gruppen anschließen..

Yahya Qanie aus Afghanistan beschrieb Herausforderungen wie hohe Anforderungen an die Erfahrung für die Finanzierung und begrenzte finanzielle Unterstützung. Seit die Taliban die Kontrolle übernommen haben, wurden zivilgesellschaftliche Jugendzentren geschlossen, junge Aktivisten sehen sich Repressalien ausgesetzt, und an Schulen ist eine zunehmende Radikalisierung junger Menschen zu beobachten. Lag der Fokus zuvor auf der Beteiligung von Frauen, betrifft das Problem unter dem neuen Regime nun die gesamte Jugend.