Hinweis: Bericht aus einer einzigen Quelle; Bestätigung steht noch aus.

Die israelischen Militäroperationen im Gazastreifen haben sich intensiviert und laut dem UN-Hochkommissar für Menschenrechte Dutzende Tote und Verletzte unter Palästinensern gefordert. Zu den jüngsten Angriffen zählen ein Drohnenangriff, bei dem sieben Menschen in der Nähe des Flüchtlingslagers Nuseirat getötet wurden, und die Verletzung einer Lehrerin in einem provisorischen Lernraum nahe Khan Younis. Offiziellen Berichten zufolge wurden seit dem Waffenstillstand im Oktober 2025 schätzungsweise mehr als 1.100 Palästinenser getötet, darunter 57 Opfer in einer Woche im Juli 2026. Unter den Opfern befinden sich Frauen und Kinder, viele Todesfälle ereignen sich weit entfernt von der von Israel errichteten „Gelben Linie“, die den Gazastreifen teilt. Die Bevölkerung des Gazastreifens ist weiterhin in einem immer kleiner werdenden Gebiet eingepfercht, da sich diese Linie nach Westen verschiebt, was die Bewegungsfreiheit und Sicherheit der Zivilbevölkerung weiter einschränkt.

Unterdessen hat die Gewalt, die Siedlern im Westjordanland zugeschrieben wird, im Jahr 2026 stark zugenommen. Solche Angriffe sind mittlerweile für 55 Prozent der palästinensischen Verletzungen in der Region verantwortlich; die Zahl stieg von durchschnittlich einem Vorfall alle drei Tage im Jahr 2020 auf mehr als drei pro Tag im Jahr 2026. Dieser Anstieg hat die humanitäre Lage verschärft, den Zugang zu Hilfsgütern weiter eingeschränkt und die Schutzbedenken in Gaza und im Westjordanland verstärkt.

Die Vereinten Nationen haben alle Tötungen von Zivilisten verurteilt und die Notwendigkeit betont, Zivilisten und Infrastruktur gemäß dem humanitären Völkerrecht zu schützen. Das Büro für die Koordinierung humanitärer Angelegenheiten (OCHA) stellte fest, dass die andauernden israelischen Militäroperationen die Vertreibungs- und Zugangsprobleme verschärft und es dadurch erschwert haben, humanitäre Hilfe für die Betroffenen im Gazastreifen bereitzustellen.

UN-Beamte fordern weiterhin ein Ende der Besatzung und die Umsetzung einer fairen und dauerhaften Zwei-Staaten-Lösung, um die anhaltende Krise und die Menschenrechtslage in den besetzten palästinensischen Gebieten zu bewältigen.