Hinweis: Bericht aus einer einzigen Quelle; Bestätigung steht noch aus.
Die Nationale Nuklearsicherheitsbehörde des US-Energieministeriums (DOE/NNSA) hat das Projekt zur Reduzierung des Schutzbereichs im Westen (WEPAR) des Nationalen Sicherheitskomplexes Y-12 abgeschlossen. Dabei wurden die Sicherheitsvorkehrungen modernisiert und gleichzeitig der Hochsicherheitsbereich des Geländes verkleinert.
Das Projekt umfasste den Bau einer hochmodernen Zutrittskontrollanlage, die Installation von sechs neuen Technologiebereichen, die Modernisierung von drei bestehenden Bereichen für Perimeter-Einbruchserkennungs- und Bewertungssysteme sowie die Aktualisierung der kritischen Sicherheits- und Betriebsinfrastruktur in den Einrichtungen zur Unterstützung der Mission.
Durch die Reduzierung der Hochsicherheitsfläche von Y-12 um etwa 70 Hektar sollen die Steuerzahler voraussichtlich zwischen 300 und 500 Millionen US-Dollar einsparen. Dies ermöglicht die Deaktivierung, Stilllegung und Sanierung bestehender Anlagen außerhalb des Hochsicherheitsbereichs zu geringeren Kosten, da die Mitarbeiter keine speziellen Sicherheitsfreigaben mehr benötigen. Dadurch werden möglicherweise Mittel für Sanierungsmaßnahmen frei.
NNSA-Administrator Brandon Williams erklärte, dass WEPAR das Engagement der Behörde für ein schnelleres, schlankeres und leistungsfähigeres Unternehmen unterstreiche, indem Kosten gesenkt und Technologien standardisiert würden, was dazu beitragen könne, die Produktionsprioritäten zur Stärkung der nuklearen Abschreckung zu beschleunigen.
Das Projekt ist ein wichtiger Schritt in den umfassenderen Bemühungen zur Modernisierung des Standorts Y-12, um die Sicherheit und Effektivität der nuklearen Abschreckung der USA aufrechtzuerhalten, die Bedrohungen durch nukleare Weiterverbreitung und Terrorismus zu verringern und Uran als Ausgangsmaterial für die US-Atommarine bereitzustellen.