Hinweis: Bericht aus einer einzigen Quelle; Bestätigung steht noch aus.
Die Vereinigten Staaten und das Haschemitische Königreich Jordanien haben ein Abkommen zur Stärkung der Gegenseitigkeit in ihren bilateralen Handelsbeziehungen unterzeichnet. Diese neue Maßnahme ergänzt das seit zehn Jahren bestehende Freihandelsabkommen zwischen den USA und Jordanien und spiegelt das gemeinsame Bekenntnis zu Demokratie, wirtschaftlicher Freiheit und Rechtsstaatlichkeit wider.
Gemäß dem Abkommen wird Jordanien Zölle auf US-amerikanische Ursprungswaren in der im Freihandelsabkommen von 2000 festgelegten Weise erheben, während die Vereinigten Staaten jordanische Waren gemäß einem neuen Anhang zollrechtlich behandeln werden. Jordanien hat sich außerdem verpflichtet, keine Einfuhrquoten für US-amerikanische Ursprungswaren einzuführen, sofern nicht beide Parteien zustimmen.
Jordan verpflichtet sich darüber hinaus, die Einfuhrlizenzierung für US-Waren transparent und ohne unnötige Beschränkungen zu regeln. Das Abkommen enthält Bestimmungen, die die Anerkennung US-amerikanischer technischer Vorschriften und Konformitätsbewertungen erleichtern und sicherstellen, dass US-Konformitätsverfahren für die Einfuhr nach Jordanien ohne zusätzliche Anforderungen anerkannt werden. US-amerikanische Konformitätsbewertungsstellen werden nicht weniger günstig behandelt als jordanische Stellen, wobei die Nichtdiskriminierung bei der Anwendung technischer Normen und Vorschriften im Vordergrund steht.
Dieses Abkommen zielt darauf ab, die wirtschaftliche Zusammenarbeit durch die Beseitigung tarifärer und nichttarifärer Handelshemmnisse zu vertiefen und gleichzeitig die Angleichung der wirtschaftlichen Sicherheitsaspekte zu unterstützen.