Hinweis: Bericht aus einer einzigen Quelle; Bestätigung steht noch aus.

Die Energieminister der Vereinigten Staaten, Katars, Nigerias und Algeriens haben einen gemeinsamen Brief an die Europäische Kommission, den Rat und die Staats- und Regierungschefs der Mitgliedstaaten bezüglich der von der Europäischen Union vorgeschlagenen Methanverordnung (EUMR) gesendet.

Die Minister bekunden ihre Unterstützung für die Ziele der EU in Bezug auf wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit, Nachhaltigkeit und Energiesicherheit, drängen aber auf rasche Änderungen der EU-Energieverordnung, um die Regelung zu präzisieren und potenzielle Störungen der europäischen Energieversorgung zu vermeiden.

Zu den geforderten Änderungen gehören ein Mechanismus zur Aussetzung der Fristen, um mehr Zeit für die Entwicklung konformer Methoden zu ermöglichen, die Beibehaltung des Bestandsschutzes für neue Verträge, die während der gesetzlichen Anpassungsphase abgeschlossen wurden, und der Wegfall von Strafen für die Nichteinhaltung während dieser Übergangsphase.

In dem Schreiben wird die Besorgnis geäußert, dass die meisten EU-Ölimporte und bedeutende EU-Erdgasimporte die Anforderungen an Methanmessung, -berichterstattung und -prüfung nicht erfüllen werden, wenn die Verordnung im Januar 2027 in Kraft tritt. Eine solche Nichteinhaltung könnte zu Versorgungsengpässen und Preiserhöhungen auf dem EU-Energiemarkt führen.

Die Minister fügen hinzu, dass Energieimporteure bereits mit dem Kauf von Öl und Erdgas für die Lieferung im Jahr 2027 begonnen haben und dass es nach der aktuellen Verordnung keinen praktikablen Weg zur Einhaltung der Vorschriften gibt.

In dem Schreiben wird zwar anerkannt, dass die künftigen EU-Leitlinien möglicherweise Flexibilität nahelegen und von Sanktionen abraten, es wird jedoch die Notwendigkeit klarer Änderungen betont, um Rechtssicherheit zu schaffen und unbeabsichtigte Folgen im europäischen Energiesektor zu vermeiden.