Hinweis: Bericht aus einer einzigen Quelle; Bestätigung steht noch aus.

Die Vereinten Nationen haben mit dem Ausbau ihres Büros in Nairobi begonnen. Neue Bürogebäude wurden eingeweiht und der Bau eines Konferenzzentrums hat begonnen. Das von der UN-Generalversammlung genehmigte 340-Millionen-Dollar-Projekt ist laut UN-Generalsekretär António Guterres die größte Investition des UN-Sekretariats in Afrika in seiner 80-jährigen Geschichte.

Guterres betonte, dass die Erweiterung das Engagement der Vereinten Nationen unterstreicht, näher an den Menschen zu sein, denen sie dienen, und globale Herausforderungen direkt in den betroffenen Regionen anzugehen. Die Konferenzeinrichtungen im UN-Büro in Nairobi (UNON) werden die Kapazität deutlich erhöhen – von 2.000 auf 9.000 Teilnehmende –, da neue Versammlungs- und Tagungsräume entstehen.

Er bezeichnete Nairobi als eine tragende Säule der UN-Präsenz in Afrika und dem Globalen Süden, nicht nur als Satelliten- oder Außenposten. Seit den 1970er Jahren, als die UN ihre Programme für Umwelt und menschliche Siedlungen in Gigiri einrichtete, hat sich der Komplex zu einem der größten operativen Zentren der UN entwickelt und beherbergt heute mehr als 70 UN-Büros und Tausende von Mitarbeitern.

Die neu eingeweihten Bürogebäude sind die ersten klimaneutralen Einrichtungen der UNON und werden ganzjährig mit Solarenergie aus eigener Erzeugung versorgt. Zusätzliche Anlagen zur Nutzung erneuerbarer Energien im Zusammenhang mit der Erweiterung des Konferenzzentrums sollen den Komplex bis 2030 nahezu energieneutral machen. Zu den Nachhaltigkeitsinitiativen gehören die Pflanzung von fast 6.000 einheimischen Bäumen und die Integration barrierefreier Einrichtungen auf dem gesamten Campus.

Guterres würdigte auch Kenias langjährige Unterstützung und hob hervor, dass sich der Gigiri-Campus auf einem von der kenianischen Regierung gespendeten Grundstück befindet, was die Großzügigkeit und Gastfreundschaft unterstreicht, die den Bau des Komplexes ermöglicht haben.