Hinweis: Bericht aus einer einzigen Quelle; Bestätigung steht noch aus.

Das US-Energieministerium (DOE) hat zwei Notfallanordnungen an PJM Interconnection, LLC erlassen, um Maßnahmen zur Reduzierung von Stromausfallrisiken im Vorfeld der prognostizierten Rekordlastspitzen aufgrund der Hitzewelle in der Mittelatlantikregion anzuordnen. Die erste Anordnung verpflichtet zur Zuschaltung bestimmter Kraftwerkseinheiten, um die Netzstabilität zu gewährleisten. Die zweite Anordnung erlaubt PJM sowie Übertragungsnetzbetreibern und Stromverteilungsunternehmen, im äußersten Notfall vor oder während einer Energienotfallwarnung (EEA) der Stufe 3 Reservekraftwerke einzusetzen, so die DOE-Mitteilung.

Das US-Energieministerium (DOE) schätzt, dass landesweit über 35 Gigawatt ungenutzte Reservekapazität zur Verfügung stehen. Die Notfallverordnungen folgen auf PJM-Anträge, die Ende Juni 2026 eingereicht wurden, und gelten vom 30. Juni 2026, 23:59 Uhr EDT, bis zum 3. Juli 2026, 23:59 Uhr EDT.

Die Zuverlässigkeitsanalyse der North American Electric Reliability Corporation (NERC) für den Sommer 2026 stellt fest, dass der Strombedarf von PJM im Sommer seinen Höhepunkt erreicht und extreme Hitze den Einsatz von Lastmanagementmaßnahmen erforderlich machen kann. Das US-Energieministerium (DOE) hob hervor, dass Stromausfälle in den USA jährlich Kosten von rund 44 Milliarden US-Dollar verursachen.

US-Energieminister Chris Wright betonte, dass die Aufrechterhaltung einer bezahlbaren, zuverlässigen und sicheren Stromversorgung im Versorgungsgebiet von PJM Priorität habe. In der Erklärung wurde auch auf frühere Herausforderungen im Stromnetz und den Fokus der Trump-Regierung auf die Verbesserung des Energiezugangs für die Mittelatlantikregion verwiesen.