Hinweis: Bericht aus einer einzigen Quelle; Bestätigung steht noch aus.
World Athletics hat das Projekt „Geburt und Rückkehr in den Spitzensport“ (CARES) ins Leben gerufen, das sich aus der Perspektive der Athletinnen mit Schwangerschaft, Geburt und der Rückkehr in den Spitzensport befasst. Die Initiative verbindet wissenschaftliche Forschung mit politischer Entwicklung, um Erkenntnisse zu gewinnen, die Athletinnen unterstützen und Ungleichheiten im Spitzensport abbauen.
Das CARES-Projekt umfasst zwei Umfragen. Die erste richtet sich an weibliche Spitzensportlerinnen, die ab dem 1. Januar 2019 schwanger wurden, unabhängig vom Ausgang der Geburt. Sie erhebt Daten zu Schwangerschaft, Geburt, Rückkehr zum Sport, wahrgenommenen Hindernissen, Unterstützung durch den Verband, vertraglichen und finanziellen Aspekten sowie möglicher Unterstützung für die Weltrangliste während des Mutterschaftsurlaubs. Diese Umfrage wird durch eine retrospektive Analyse von Leistungsdaten des Leichtathletik-Weltverbands (World Athletics) ergänzt.
Die zweite Umfrage richtet sich an weibliche Spitzensportlerinnen ohne Schwangerschaftserfahrung und untersucht deren Wahrnehmungen hinsichtlich organisatorischer Unterstützung, mutterschaftsbezogener Regelungen und potenzieller Ranking-Politikmechanismen.
Laut Sebastian Coe, Präsident von World Athletics, zielt das Projekt darauf ab, schwangere Athletinnen zu schützen, zu unterstützen und sie bei ihrer Rückkehr in den Spitzensport nicht zu behindern. Das Projekt ist von den Athletinnen selbst initiiert, und die Antworten aus den Umfragen sowie die Leistungsdatenanalysen sind entscheidend für die Gestaltung zukünftiger Maßnahmen.
Valerie Adams, Vorsitzende der Athletenkommission von World Athletics, betonte die Wichtigkeit von Forschung und Dialog über die Vereinbarkeit von Mutterschaft und Profisport. Sie merkte an, dass eine Schwangerschaft zu Beginn ihrer Karriere Sponsorenverträge gefährden konnte, doch mittlerweile gebe es immer mehr Athletinnen, die nach der Geburt wieder in den Spitzensport zurückkehren. Das CARES-Projekt zielt darauf ab, diesen Trend weiter zu unterstützen und zu fördern.