Hinweis: Bericht aus einer einzigen Quelle; Bestätigung steht noch aus.

Marktbeherrschende Krankenhaussysteme nutzen Klauseln zur Verhinderung von Patientenlenkung, zur Verhinderung von Stufeneinstufung und zur Alles-oder-Nichts-Vertragsgestaltung, um den Preiswettbewerb einzuschränken. Klauseln zur Verhinderung von Patientenlenkung untersagen Versicherern, Patienten zu kostengünstigeren Anbietern zu lenken; Klauseln zur Verhinderung von Stufeneinstufung verhindern, dass marktbeherrschende Systeme in weniger günstige Leistungsstufen eingestuft werden; und Alles-oder-Nichts-Verträge verpflichten Versicherer, entweder alle angeschlossenen Krankenhäuser und Ärzte oder keines einzubeziehen. Das US-Justizministerium hat Klagen eingereicht, in denen es behauptet, dass die Beschränkungen zur Verhinderung von Patientenlenkung wettbewerbswidrig seien; Verfahren gegen OhioHealth und New York-Presbyterian sind anhängig.

Laut einem internen Vermerk des Weißen Hauses könnte ein landesweites Verbot dieser Mechanismen die Preise von Krankenhäusern und angeschlossenen Ärzten um etwa 18 % senken, was in den direkt betroffenen Märkten einer Ersparnis von rund 4.100 US-Dollar pro stationärer Aufnahme entspricht. Diese Senkungen würden sich aus der wiederhergestellten Verhandlungsmacht der Versicherer, einer Verlagerung der Patienten hin zu kostengünstigeren Anbietern und weiteren Preisnachlässen im Zuge des zunehmenden Wettbewerbs zwischen den Krankenhaussystemen ergeben.

Das Memo schätzt außerdem, dass die Prämien für die betriebliche Krankenversicherung in den betroffenen Märkten um durchschnittlich 6,5 % sinken könnten, was jährlichen Einsparungen von etwa 1.800 US-Dollar pro Familie und 600 US-Dollar pro Person (in Preisen von 2025) entspricht. Da die finanzielle Belastung durch die Prämien die Arbeitnehmer trifft, dürften sich diese Einsparungen in Form geringerer Zuzahlungen oder höherer Nettolöhne niederschlagen. Darüber hinaus könnten niedrigere Krankenhauspreise die Lohnsumme und die Beschäftigung außerhalb des Gesundheitswesens ankurbeln und die Einnahmen aus der Bundessteuer erhöhen, wovon insbesondere Arbeitnehmer mit niedrigem und mittlerem Einkommen profitieren.

Die Analyse zeigt, dass 24 % der Amerikaner mit einer betrieblichen Krankenversicherung in Märkten leben, in denen diese Klauseln erhebliche Auswirkungen haben. Landesweit wird die Reduzierung der Prämien für betriebliche Krankenversicherungen auf etwa 1,6 % bzw. rund 45 Milliarden US-Dollar pro Jahr geschätzt. Die Einsparungen variieren je nach Marktstruktur: In Märkten, die von Krankenhaussystemen mit konkurrierenden Versicherern dominiert werden, können die Prämien um 4 bis 6 % sinken, während in Märkten, in denen sowohl Krankenhäuser als auch Versicherer Marktmacht besitzen, die Reduzierungen 2 bis 3 % betragen können. In wettbewerbsintensiveren Märkten mit geringerer Nutzung dieser Klauseln sind Reduzierungen von 1 bis 2 % möglich.