Hinweis: Bericht aus einer einzigen Quelle; Bestätigung steht noch aus.
Der Journalismus in Palästina wird unter schwierigen Bedingungen ausgeübt, geprägt von anhaltender Unsicherheit und persönlicher Belastung für die Reporter. Das Multi-Donor-Programm (MDP) der UNESCO unterstützt palästinensische Journalisten weiterhin durch wichtige Schulungen inmitten dieser Herausforderungen.
In Städten des Westjordanlandes wie Ramallah, Bethlehem, Hebron, Nablus und Jenin werden Schulungen angeboten, um die Sicherheit und die berufliche Resilienz von Journalistinnen und Journalisten an ihren Wohn- und Arbeitsorten zu stärken. Das Programm erreicht über 280 Journalistinnen und Journalisten, davon rund 65 % Frauen. Die Erfahrungen und Sicherheitsbedürfnisse von Frauen stehen dabei im Mittelpunkt der Maßnahmen.
Das Programm hat ein Netzwerk von Sicherheitsbeauftragten innerhalb von Medienorganisationen aufgebaut, das Schulungen anbietet, welche die physischen, psychischen, rechtlichen und digitalen Sicherheitsprotokolle in Redaktionen stärken. Diese Maßnahmen befassen sich mit geschlechtsspezifischen Bedrohungen und Bedingungen, denen Reporterinnen ausgesetzt sind.
Journalisten erwerben praktische Fähigkeiten, um sich und ihre Kollegen online wie offline zu schützen. Zu den Schulungsinhalten gehören persönliche Sicherheit, Situationsbewusstsein, Risikobewertung, Einsatzvorbereitung, Erste Hilfe, Notfallmaßnahmen, digitale Sicherheit und sichere Kommunikation.
Die Teilnehmer erhalten außerdem digitale Handbücher und Leitfäden zu Faktenprüfung, Berichterstattung aus Konfliktgebieten und psychosozialer Unterstützung. Diese Werkzeuge bleiben auch über die Schulungssitzungen hinaus nützlich.