Hinweis: Bericht aus einer einzigen Quelle; Bestätigung steht noch aus.

UN-Organisationen unterstützen die nationalen Gesundheitsbehörden im Osten der Demokratischen Republik Kongo (DRK) durch die Einrichtung von Ebola-Behandlungszentren, die Fallbearbeitung, die Überwachung und die Lieferung von medizinischem Material. Über 90 Prozent der gemeldeten Ebola-Fälle treten in der Provinz Ituri auf, weitere Infektionen gibt es in Nord- und Süd-Kivu. Die Bekämpfung der Epidemie steht vor großen Herausforderungen, darunter Angriffe auf Helfer an vorderster Front bei sicheren Bestattungen und ein weit verbreitetes Misstrauen, das die Initiativen im Bereich der öffentlichen Gesundheit beeinträchtigt.

In Uganda unterstützt die UNO die von der Regierung geleiteten Maßnahmen zur Eindämmung von Ebola im Rahmen nationaler Koordinierungsstrukturen. Dazu gehören die Kontaktverfolgung, Überwachung, Infektionsprävention und Aufklärungskampagnen, die von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) technisch unterstützt werden. Uganda hat die Kontrollen an 31 prioritären Einreisepunkten, darunter dem internationalen Flughafen Entebbe, verstärkt und mobile Einsatzteams sowie mobile Labore eingesetzt, um Reisen und grenzüberschreitende Bewegungen zu überwachen. UNO-Organisationen wie UNICEF, IOM und UNHCR unterstützen die Aufklärung der Bevölkerung, die Durchführung von Screenings und die Überwachung, um die Ausbreitung des Virus einzudämmen.

Analysen des UNHCR zeigen, dass Flüchtlinge in Ost- und Südafrika durchschnittlich fast 16 Jahre lang vertrieben bleiben. Anhand von Registrierungsdaten aus den Jahren 2001 bis 2025 schätzt die Organisation, dass es bis Ende 2025 etwa 6,4 Millionen Flüchtlinge und Asylsuchende in der Region geben wird, viele von ihnen auf der Flucht vor Konflikten im Sudan, Südsudan und Somalia, die sich hauptsächlich in Nachbarländern aufhalten.

Das UNHCR betont die Notwendigkeit langfristiger Lösungen, die über Nothilfe hinausgehen, und weist darauf hin, dass Kinder, die vor ihrem fünften Lebensjahr als Flüchtlinge registriert wurden, im Durchschnitt mehr als 18 Jahre auf der Flucht sind – und oft im Exil erwachsen werden. Die Organisation warnt davor, dass anhaltende Vertreibung die Abhängigkeit von humanitärer Hilfe über Generationen hinweg verfestigen könnte, und fordert verstärkte Unterstützung, um die Chancen für Flüchtlinge zu verbessern.