Hinweis: Bericht aus einer einzigen Quelle; Bestätigung steht noch aus.
Der andauernde Konflikt im Osten der Demokratischen Republik Kongo führt zu Massenvertreibungen und treibt Millionen Menschen in den Hunger. Fast 3,6 Millionen Menschen im Land sind von akuter Ernährungsunsicherheit betroffen und stehen kurz vor einer Hungersnot, weitere 22,9 Millionen befinden sich in einer Krisensituation. Besonders kritisch ist die Lage in den östlichen Provinzen, wo Kämpfe zwischen kongolesischen Streitkräften und den von Ruanda unterstützten M23-Rebellen sowie anderen bewaffneten Gruppen seit Anfang 2026 Zehntausende vertrieben haben.
Im Osten der Demokratischen Republik Kongo sind etwa 3,59 Millionen Menschen innerhalb des Landes vertrieben worden, wobei die Provinzen Süd-Kivu und Nord-Kivu am stärksten betroffen sind. Die Schließung des Flughafens von Goma nach dem Fall der Stadt im vergangenen Jahr hat den Zugang für humanitäre Hilfe und die Lieferketten erheblich beeinträchtigt. Trotz der Krise erreichten Nahrungsmittelhilfen im Januar und Februar nur etwa 1,1 Millionen Menschen in den vier am stärksten betroffenen Provinzen – lediglich 23 Prozent derjenigen, die eigentlich Hilfe erhalten sollten. Finanzierungslücken haben einige humanitäre Partner gezwungen, ihre Einsätze einzustellen, während Unsicherheit, schlechte Straßen und steigende Lebensmittelpreise die Krise weiter verschärfen.
In Afghanistan haben die Taliban laut einem UN-Menschenrechtsbericht innerhalb von drei Monaten mindestens 312 Personen, darunter 39 Frauen und vier Jungen, gerichtlich körperlich bestraft. Der Bericht hebt ein neues Dekret (Dekret Nr. 12 über die Strafprozessordnung) hervor, das im Januar erlassen und an alle faktischen Gerichte verteilt wurde. Es weitet die Todesstrafe auf Vergehen wie Blasphemie, Ketzerei und „fortgesetzte Korruption“ aus. Das Dekret kriminalisiert zudem abweichende Meinungen und stellt Kritik an den Taliban-Behörden und ihrer Auslegung des islamischen Rechts unter Strafe: Auspeitschung oder Gefängnis.
Die UN-Unterstützungsmission in Afghanistan dokumentierte im selben Zeitraum mindestens 336 willkürliche Verhaftungen durch die Sittenpolizei sowie die Schließung zweier Medienunternehmen. Frauen wurden im Januar aus dem öffentlichen Dienst gestrichen und erfuhren oft erst von ihrer Entlassung, nachdem sie keine Gehälter erhalten hatten. Afghanische Frauen waren zudem weiterhin landesweit von UN-Einrichtungen ausgeschlossen – bereits den 205. Tag in Folge. Gleichzeitig bestand das Verbot für Mädchen, nach der sechsten Klasse weiter zur Schule zu gehen, nun schon im fünften Jahr und betraf rund 2,2 Millionen Mädchen.