Hinweis: Bericht aus einer einzigen Quelle; Bestätigung steht noch aus.

Halsschmerzen können durch Allergene wie Pollen oder Staub, virale oder bakterielle Infektionen oder Umweltfaktoren wie trockene Luft ausgelöst werden. Dr. Alison Han vom NIH Clinical Center nennt diese als häufige Ursachen für Halsbeschwerden.

Leichte Halsschmerzen mit Symptomen wie Schnupfen und verstopfter Nase erfordern oft keine ärztliche Behandlung. Starke Schmerzen mit hohem Fieber oder Appetitlosigkeit können jedoch auf eine ernstere Erkrankung hinweisen, die ärztlich abgeklärt werden sollte. Auch die Dauer der Symptome ist wichtig: Bei Halsschmerzen, die länger als drei Tage anhalten, ist eine ärztliche Untersuchung ratsam, um die Ursache abzuklären.

Eine Streptokokken-Angina ist eine ansteckende bakterielle Infektion, die sich durch Halsschmerzen, hohes Fieber und geschwollene Lymphknoten äußert, bei Kindern manchmal auch durch Übelkeit oder Bauchschmerzen. Eine bestätigte Streptokokken-Infektion sollte mit einer vollständigen Antibiotikatherapie behandelt werden, um Komplikationen vorzubeugen.

Halsschmerzen, die durch Allergien, Erkältungen, Grippe, COVID-19 oder das Respiratorische Synzytialvirus (RSV) – allesamt virale Erkrankungen – verursacht werden, sprechen nicht auf Antibiotika an. Zur Linderung der Symptome können Paracetamol oder Ibuprofen sowie rezeptfreie Antihistaminika oder Nasensprays bei leichten Allergien eingesetzt werden. In manchen Fällen sind verschreibungspflichtige Medikamente oder eine Hyposensibilisierung erforderlich.

Halsschmerzen sind weiterhin ein häufiges Symptom von COVID-19-Varianten. Ein COVID-19-Test bei Halsschmerzen und anderen erkältungsähnlichen Symptomen kann die Ansteckung verhindern. In den meisten Fällen lindern Zeit und symptomatische Behandlung, beispielsweise mit Lutschtabletten oder Bonbons, die Halsschmerzen.