Hinweis: Bericht aus einer einzigen Quelle; Bestätigung steht noch aus.
Auf der 79. Weltgesundheitsversammlung wurden sechs Preisträger aus verschiedenen Ländern für ihre herausragenden Beiträge zur Verbesserung der Primärversorgung und zur Verringerung gesundheitlicher Ungleichheiten im Sinne des Ziels „Gesundheit für alle“ geehrt. Die Auszeichnungen wurden von Versammlungspräsident Dr. Víctor Elias Atallah Lajam, Vertretern der auszeichnenden Stiftungen und WHO-Generaldirektor Dr. Tedros Adhanom Ghebreyesus überreicht.
Die Generalversammlung prüfte außerdem einen Bericht über die laufenden humanitären Maßnahmen und die gesundheitlichen Notfälle in der Ukraine. Die Delegierten stimmten einem Beschluss zur Fortsetzung der Umsetzung der Resolution WHA75.11 zum gesundheitlichen Notstand in der Ukraine zu und forderten einen Fortschrittsbericht bis 2027 an.
Darüber hinaus befasste sich die Versammlung mit den anhaltenden globalen Herausforderungen nichtübertragbarer Krankheiten (NCDs) und psychischer Erkrankungen, die weiterhin Hauptursachen für Krankheit und vorzeitigen Tod darstellen. Ein strategischer Runder Tisch der WHO brachte Minister, politische Entscheidungsträger, Partner und Betroffene zusammen, um die Stärkung der Gesundheitssysteme im Hinblick auf Multimorbidität, die alternde Bevölkerung und Ungleichheiten zu erörtern. Der Schwerpunkt lag auf der Entwicklung hin zu integrierten, menschenzentrierten Systemen, die Risikofaktoren berücksichtigen und Gemeinschaften einbeziehen.
Die Teilnehmenden identifizierten zudem Finanzierungsmechanismen und fiskalpolitische Maßnahmen – einschließlich Steuern und Anreize – als wichtige Instrumente zur Bewältigung von Risikofaktoren und umfassenderen Gesundheitsdeterminanten. Diese Diskussionen standen im Einklang mit den politischen Erklärungen zu nichtübertragbaren Krankheiten und psychischer Gesundheit bis 2025 und bekräftigten das Engagement für koordinierte, sektorübergreifende Maßnahmen in den Bereichen Prävention, Behandlung und Versorgung.