Hinweis: Bericht aus einer einzigen Quelle; Bestätigung steht noch aus.
Ramiz Alakbarov, der ranghöchste UN-Hilfsbeauftragte für die besetzten palästinensischen Gebiete, besuchte eine Mülldeponie im Gazastreifen, die weiterhin überfüllt ist, aber trotzdem noch Abfall annimmt. Dies geschah, nachdem israelische Behörden den Zugang zu zwei Mülldeponien im Gazastreifen in der Nähe stationierter israelischer Truppen verweigert hatten. Die Müllansammlungen in der Nähe von Notunterkünften und Wohnhäusern erhöhen das Krankheitsrisiko, insbesondere für vertriebene Familien, die unter beengten Verhältnissen leben. Maßnahmen wie das Versprühen von Pestiziden und die Beseitigung von Trümmern an einer Schulnotunterkunft sollen Insekten und Nagetiere reduzieren, doch akuter Mangel an Ausrüstung und Material behindert die Eindämmung. Herr Alakbarov traf sich außerdem mit lokalen Landwirten, von Frauen geführten Organisationen und Kindern, die an UNICEF-Initiativen zur Verbesserung der Nahrungsmittelversorgung und zur Unterstützung des Wiederaufbaus während der Krise teilnehmen.
Eskalierende Drohnenangriffe und Kämpfe im Sudan verschärfen die humanitäre Notlage, während Hilfsorganisationen fieberhaft versuchen, vertriebenen Familien zu helfen. Das UN-Büro für die Koordinierung humanitärer Angelegenheiten (OCHA) bestätigte Hilfslieferungen im ganzen Land, darunter Wasser- und Sanitärversorgung für Zehntausende Menschen in Nord- und Südkordofan, darunter Flüchtlinge und die aufnehmenden Gemeinden. Rund 85.000 Menschen in Nordkordofan und fast 88.000 in Südkordofan haben bereits Hilfe erhalten. OCHA warnte, dass die Zivilbevölkerung aufgrund der verschärften Kämpfe und des schweren Beschusses weiterhin in großer Gefahr sei. Es liegen Berichte über Tote und Verletzte in Dilling (Südkordofan) sowie über wiederholte Drohnenangriffe in El Geneina und Nyala (Darfur) vor. Das Büro rief alle Konfliktparteien dazu auf, das humanitäre Völkerrecht einzuhalten, Zivilisten und Infrastruktur zu schützen und humanitären Hilfslieferungen Zugang zu gewähren.
In der Ukraine wurde ein LKW des Welternährungsprogramms (WFP), der Lebensmittel in die Frontgemeinden der Region Dnipro lieferte, von einer Drohne getroffen. Die Angriffe verschärfen die Risiken für Zivilisten und humanitäre Organisationen. Der deutlich gekennzeichnete WFP-LKW wurde dennoch getroffen, was die zunehmenden Gefahren im Konflikt unterstreicht.