Hinweis: Bericht aus einer einzigen Quelle; Bestätigung steht noch aus.

Am 15. Mai 2026 brach auf Santa Rosa Island im Channel Islands National Park in Kalifornien ein Waldbrand aus. Das Feuer breitete sich über Grasland, Küsten-Salbeigebüsch und Insel-Chaparral an der Südseite der Insel aus.

Bis zum 16. Mai hatte das Brandgebiet laut Landsat-9-Satellitenbildern eine Fläche von 5.690 Acres (2.300 Hektar) erreicht. Innerhalb weniger Tage dehnte sich das betroffene Gebiet auf etwa 16.600 Acres (6.700 Hektar) aus und umfasste einen Großteil des südöstlichen Quadranten der Insel, während die Eindämmungsmaßnahmen noch andauerten.

Das Feuer wütete in der Nähe eines Bestandes von Torrey-Kiefern, einer seltenen Baumart, die auf Santa Rosa Island und in Gebieten nahe San Diego heimisch ist. Behörden und Medienberichte führten den Waldbrand auf menschliches Handeln zurück, die Ermittlungen dauern jedoch noch an.

Die Insel war während der Löscharbeiten für die Öffentlichkeit gesperrt. Rauch war über dem Pazifik sichtbar, und Infrarot-Satellitenbilder zeigten die aktive Brandfront. Das Ereignis bedroht die vielfältigen Ökosysteme des Parks, der aufgrund seiner Artenvielfalt oft als „Galapagos Nordamerikas“ bezeichnet wird.