Hinweis: Bericht aus einer einzigen Quelle; Bestätigung steht noch aus.

Das UNESCO-Büro in Kathmandu hat die Gewinner des offenen Plakatwettbewerbs „Klimawandel und immaterielles Kulturerbe der nepalesischen Berge“ bekannt gegeben. Der Wettbewerb richtete sich an junge Kreative im Alter von 18 bis 40 Jahren und zielte darauf ab, darzustellen, wie sich der Klimawandel auf die lebendigen kulturellen Traditionen der hochgelegenen Gemeinschaften Nepals auswirkt.

Die Auszeichnungen wurden am 2. Juni im Rahmen des abschließenden Verbreitungsworkshops für das Projekt „Bewertung des lebendigen Erbes der indigenen Gemeinschaft in Thame, Nepal, die vom Gletscherseeausbruch betroffen ist“ verliehen. Die vom UNESCO-Nothilfefonds für das Welterbe unterstützte Veranstaltung brachte Kulturexperten, Klimaforscher und Regierungsvertreter zusammen, um über den Schutz des Bergkulturerbes zu diskutieren.

Der Erstplatzierte, Nijal Munarkarmi, schuf eine detailreiche geometrische Illustration, die ein ganzheitliches Modell der Klimaresilienz darstellt. Sein Kunstwerk umfasst Ebenen, die nachhaltigen Tourismus, landwirtschaftliche Resilienz, nachhaltiges Leben, Viehhaltung und Energiesysteme sowie religiöse Symbole der Umweltverantwortung symbolisieren.

Der zweitplatzierte Beitrag „Quite Collapse“ von Dorje Tsering Sherpa veranschaulicht die fragile Lebenssituation in der Khumbu-Region. Mithilfe der Symbolik mündlicher Sherpa-Erzählungen, die auch den Yeti einbezieht, drückt er die Verwundbarkeit und Instabilität der Gemeinschaft angesichts der Klimakrise aus.