Hinweis: Bericht aus einer einzigen Quelle; Bestätigung steht noch aus.
Die UNESCO hat die zweite Phase ihres Kapazitätsaufbauprogramms im Rahmen des Projekts „Sozialer Dialog für Frieden und Krisenprävention in Sri Lanka“ abgeschlossen und dabei fast 70 Mitglieder von Gemeindeforen in den Bereichen Politikkompetenz, interkultureller Dialog und konstruktive Zusammenarbeit mit lokalen Institutionen gestärkt.
Die Initiative unterstützt Sri Lankas anhaltende wirtschaftliche Erholung, insbesondere in Sektoren mit einem hohen Anteil informell Beschäftigter wie Landwirtschaft, Fischerei und Plantagenwirtschaft. Sie befasst sich mit den Herausforderungen, denen sich Gemeinschaften gegenübersehen – darunter zunehmende Unsicherheit und ungleiche Teilhabe an Entscheidungsprozessen – und legt dabei besonderes Augenmerk auf Frauen und andere schutzbedürftige Gruppen, die oft eine unverhältnismäßig hohe Last tragen.
Phase II konzentrierte sich darauf, das Verständnis der Teilnehmenden für politische Prozesse zu vertiefen, damit sie relevante Akteure identifizieren und Anliegen der Gemeinde wirksam auf Bezirksebene vertreten konnten. Mithilfe praktischer Übungen wie der Erstellung von Akteurskarten, der Priorisierung von Themen und der Formulierung von evidenzbasierten, auf Rechten und Bedürfnissen beruhenden Argumenten arbeiteten die Mitglieder der Gemeindeforen daran, lokale Anliegen in einen politischen Dialog einzubringen.
Das Programm berücksichtigte Erkenntnisse aus früheren Phasen und betonte die Wichtigkeit von Nachbereitung, regelmäßiger Reflexion und unkomplizierten Instrumenten, um die Umsetzung vereinbarter Maßnahmen transparent zu gestalten. Die Teilnehmenden schätzten die Moderatoren dafür, dass sie komplexe Theorien verständlich erklärten und so die praktische Anwendung erleichterten.
Die UNESCO führte diese Veranstaltungen in Badulla, Batticaloa und Gampaha durch und unterstrich damit die Bedeutung von Gemeindeforen als wichtige Orte für Analyse, Dialog und Engagement zur Förderung von Frieden und Krisenprävention während des Wiederaufbaus Sri Lankas.