Hinweis: Bericht aus einer einzigen Quelle; Bestätigung steht noch aus.
Die siebzehnte Vertragsstaatenkonferenz des Übereinkommens der Vereinten Nationen zur Bekämpfung der Wüstenbildung (UNCCD COP17) begann in Ulaanbaatar, Mongolei, zeitgleich mit der Veröffentlichung der ersten Beiträge einer von der UNESCO unterstützten Journalismusinitiative. Am Eröffnungstag veröffentlichte die mongolische Nachrichtenagentur MONTSAME einen Artikel über die Auswirkungen des Klimawandels auf das kulturelle Erbe und die Bedeutung wissenschaftlich fundierter Naturschutzmaßnahmen. Im Fokus stand dabei die Restaurierung der Goldenen Stupa im Kloster Erdene Zuu. Dieser Bericht war der erste einer Reihe, die während der COP17 entstand.
Das Programm zum Kapazitätsaufbau im Bereich Journalismus zu Klima, Kulturerbe und Geoparks wird vom UNESCO-Regionalbüro für Ostasien in Zusammenarbeit mit dem Presseinstitut der Mongolei (PIM) organisiert. Es ist Teil des UNESCO-Rio Tinto Mongolei-Projekts „Unterstützung eines nachhaltigen Tourismus in der Mongolei durch Kultur- und Geoerbe (2024–2026)“ .
Das Programm, das von Mai bis August 2026 unter der Leitung des Klimajournalismus-Experten Boris van Westering durchgeführt wurde, bot Journalisten einen redaktionellen Leitfaden von der Themenfindung bis zur Veröffentlichung. Zu den Aktivitäten gehörten drei Online-Workshops zur Themenfindung, zwei Präsenzveranstaltungen, die Journalisten mit Wissenschaftlern und Experten für Kulturerbe zusammenbrachten, sowie Schulungen zur Erkennung von Fehlinformationen zum Thema Klimawandel und zur Datenvisualisierung. In einer Sitzung mit Experten der UNCCD wurden die Teilnehmer über wichtige Themen der COP17 informiert.
Die Initiative schloss mit einem zweitägigen Präsenz-Workshop ab, in dem Journalistinnen und Journalisten ihre Berichterstattung anhand eines Rahmenkonzepts verfeinerten, das auf menschenzentrierten Erzählungen, klaren Interessen, verständlicher Wissenschaft, Lösungsorientierung, sorgfältiger Überprüfung und transparenter Offenlegung des Einsatzes künstlicher Intelligenz basierte. Eröffnet wurde der Workshop mit einer Rede von Professor Shahbaz Khan, Direktor des UNESCO-Regionalbüros für Ostasien, der die Bedeutung unabhängigen Journalismus für den Klimaschutz hervorhob . Die Teilnehmenden nutzten außerdem das UNESCO-Handbuch „Umweltberichterstattung: Ein praktisches Handbuch für Journalisten“ und hörten einen Vortrag eines mongolischen Rundfunksprechers, der bereits Erfahrung mit der UNFCCC-Klimakonferenz COP30 in Brasilien gesammelt hatte.