Hinweis: Bericht aus einer einzigen Quelle; Bestätigung steht noch aus.
Simon Stiell bezeichnete bei der Eröffnung der UN-Klimakonferenz im Juni in Bonn die Bekämpfung der Klimakrise als die bedeutendste gemeinsame Anstrengung der Menschheit. Er betonte, dass jede Volkswirtschaft und jede Bevölkerung auf Klimaschutzmaßnahmen angewiesen sei, und forderte die Länder nachdrücklich auf, die Verpflichtungen des Pariser Abkommens „schneller und umfassender“ zu erfüllen.
Die Bonner Konferenzen, die jährlich im Vorfeld der COP-Konferenzen stattfinden, fördern die technische und politische Klimaarbeit. Die diesjährigen Diskussionen finden vor dem Hintergrund zunehmender Klimafolgen, Sorgen um die Energiesicherheit und wirtschaftlicher Unsicherheit statt. Zu den Schwerpunktthemen gehören Anpassung, Finanzierung, der gerechte Übergang zu erneuerbaren Energien, Landwirtschaft, Ernährungssicherheit und eine Überprüfung der ersten globalen Bestandsaufnahme der COP28 in Dubai.
Herr Stiell merkte an, dass zwar Fortschritte erzielt worden seien, diese aber weiterhin unzureichend seien, und betonte, dass eine Neuverhandlung der Verpflichtungen keine Option sei. Er hob hervor, dass die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen Inflation, wirtschaftliche Instabilität und Klimakatastrophen verursache, und unterstrich damit die Dringlichkeit des Ausstiegs aus fossilen Brennstoffen.
Die Erklärung forderte alle Institutionen nachdrücklich auf, den Prozess des Pariser Abkommens anzupassen und zu verbessern, und betonte die Notwendigkeit, bestehende Pläne und Verpflichtungen umzusetzen. Ziel des Treffens ist es, den globalen Temperaturanstieg auf unter 1,5 °C über dem vorindustriellen Niveau zu begrenzen und die Arbeiten am globalen Anpassungsziel sowie an den Anpassungsindikatoren von Belém voranzutreiben.