Hinweis: Bericht aus einer einzigen Quelle; Bestätigung steht noch aus.

Bei einem symbolischen Marsch am UN-Hauptquartier in New York teilte der Überlebende der Atomtests und Künstler Karipbek Kuyukov eine eindringliche Botschaft gegen das Leid der Atomwaffen und reflektierte über die Folgen der Tests auf dem Testgelände Semipalatinsk in Kasachstan. Kuyukov, der aufgrund von Strahlenbelastung ohne Arme geboren wurde, gehörte zu denjenigen, die sich im Vorfeld des Internationalen Tages gegen Atomwaffentests am 29. August für die Abrüstung einsetzten.

Von 1949 bis 1989 wurden in Semipalatinsk 456 Atomtests durchgeführt, die die lokale Bevölkerung hohen Strahlungsdosen aussetzten und deren Auswirkungen über Generationen hinweg anhielten. Kuyukov beschrieb, wie seine Eltern diese Tests miterlebten, und erinnerte sich an die landesweiten Proteste in Kasachstan, die eine bedeutende Anti-Atomkraft-Bewegung auslösten, die international an Dynamik gewann.

Das Atomtestgelände Semipalatinsk wurde am 29. August 1991 offiziell geschlossen. Dieses Datum wurde später auf Initiative Kasachstans von der UN-Generalversammlung zum Internationalen Tag gegen Atomwaffentests erklärt. Kuyukov bezeichnete diese Schließung als einen Meilenstein für Kasachstan und ein Vorbild für andere Nationen.

Bei der Veranstaltung betonte die UN-Hochkommissarin für Abrüstungsfragen, Izumi Nakamitsu, dass das Ende der Atomtests in Semipalatinsk dem entschlossenen Einsatz von Einzelpersonen, Gemeinden und führenden Persönlichkeiten zu verdanken sei, die sich gegen Atomtests ausgesprochen hatten. Dieser Tag markiert den 35. Jahrestag der Schließung und bestärkt die anhaltenden Fortschritte auf dem Weg zur nuklearen Abrüstung.