Hinweis: Bericht aus einer einzigen Quelle; Bestätigung steht noch aus.

Der Fortschrittsbericht zu den Zielen für nachhaltige Entwicklung (SDGs) 2026 beschreibt die globalen Ziele als „gemeinsamen Fahrplan für den Frieden“ und erkennt gleichzeitig die erheblichen politischen und finanziellen Herausforderungen bei der Erreichung der 17 Ziele an. Der Bericht wurde zeitgleich mit dem jährlichen Hochrangigen Politischen Forum (HLPF) für nachhaltige Entwicklung veröffentlicht, das Akteure zusammenbringt, um die Fortschritte bei der Erreichung der SDGs zu verfolgen.

Seit der Annahme der Ziele im Jahr 2015 durch alle 193 UN-Mitgliedstaaten wurden bemerkenswerte Verbesserungen erzielt, darunter der Zugang von fast einer Milliarde Menschen zu sauberem Trinkwasser, der Zugang von 1,2 Milliarden Menschen zu sicheren Sanitäranlagen, ein Rückgang der HIV-Neuinfektionen um 30 Prozent zwischen 2015 und 2024, die Stromversorgung von 92 Prozent der Weltbevölkerung, ein Anstieg des Internetzugangs von 40 auf 74 Prozent und die Tatsache, dass die soziale Sicherung mittlerweile mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung abdeckt.

Trotz dieser Fortschritte ist die Erreichung der Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs) insgesamt unzureichend. Der Bericht stellt fest, dass weiterhin jeder zehnte Mensch in extremer Armut lebt, 2,3 Milliarden Menschen von Ernährungsunsicherheit betroffen sind, die Müttersterblichkeitsrate fast dreimal so hoch ist wie der globale Zielwert und 273 Millionen Kinder und Jugendliche keine Schule besuchen. Zudem werden die globalen Temperaturen im Jahr 2025 voraussichtlich 1,43 Grad Celsius über dem vorindustriellen Niveau liegen, und die Zahl der Flüchtlinge weltweit hat sich im letzten Jahrzehnt mehr als verdoppelt.

Von den 139 SDG-Zielen, für die Trenddaten vorliegen, liegen nur 36 Prozent im Plan oder erzielen moderate Fortschritte. Fast die Hälfte (49 Prozent) entwickelt sich zu langsam, und bei 15 Prozent ist es im Vergleich zu den Ausgangswerten von 2015 zu Rückschritten gekommen. Faktoren wie eskalierende Konflikte, der Klimawandel, ein verlangsamtes Wirtschaftswachstum, steigende Verschuldung und ein rekordverdächtiger Rückgang der öffentlichen Entwicklungshilfe haben die Fortschritte behindert und besonders gefährdete Bevölkerungsgruppen unverhältnismäßig stark getroffen.

Bei der Eröffnung des Hochrangigen Politischen Forums (HLPF) forderte die stellvertretende UN-Generalsekretärin Amina Mohammed Reformen, um internationale Entwicklungsbanken in die Lage zu versetzen, Schuldenerleichterungen und längerfristige Finanzierungen zu gewähren, die für die Erreichung der Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs) unerlässlich sind. Sie merkte an, dass vielen Ländern die notwendigen Instrumente fehlen, um ihren Verpflichtungen nachzukommen.