Hinweis: Bericht aus einer einzigen Quelle; Bestätigung steht noch aus.
Heftige Kämpfe zwischen der nationalen Armee und der Miliz der Sudanesischen Volksbefreiungsbewegung (SPLM) im Bundesstaat Jonglei, insbesondere im Bezirk Akobo, haben allein in dieser Region etwa 140.000 Menschen vertrieben. Seit Dezember wurden über 300.000 Menschen in Jonglei und den angrenzenden Bundesstaaten entwurzelt, wodurch die Zahl der Binnenvertriebenen im Südsudan auf fast zwei Millionen anstieg. Zusätzlich suchten etwa 100.000 Menschen Schutz in Äthiopien, doch die Migrationsbewegungen sind weiterhin unbeständig, da in den letzten Wochen Tausende in ihre Heimat zurückgekehrt sind. Zurückkehrende Familien finden ihre Häuser oft zerstört oder geplündert vor und sind gezwungen, in unfertigen Gebäuden oder provisorischen Unterkünften aus Stöcken und Plastikplanen Zuflucht zu suchen. Der humanitäre Zugang ist weiterhin eingeschränkt, wodurch gefährdete Bevölkerungsgruppen von lebenswichtiger Hilfe abgeschnitten sind, während die bevorstehende Regenzeit Überschwemmungen in dem jüngsten Staat der Welt befürchten lässt, der seit seiner Unabhängigkeit im Jahr 2011 immer wieder mit Konflikten und Klimaschocks zu kämpfen hat.
Die weltweite Produktion tierischer Lebensmittel wie Geflügel, Eier und Schweinefleisch ist in den letzten sechs Jahrzehnten deutlich gestiegen. Laut der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) hat sich die Geflügelfleischproduktion seit 1961 fast verfünffacht, während die Produktion von Eiern und Schweinefleisch sich beinahe verdoppelt hat. Im Jahr 2022 erreichte die weltweite Fleischproduktion 361 Millionen Tonnen, gegenüber rund 71 Millionen Tonnen im Jahr 1961. Auch die Milchproduktion stieg von etwa 342 Millionen Tonnen auf 930 Millionen Tonnen, und die Eierproduktion erhöhte sich im gleichen Zeitraum von 15 Millionen Tonnen auf 94 Millionen Tonnen.
Allerdings bestehen weiterhin Ungleichheiten beim Pro-Kopf-Angebot an tierischen Produkten. Dieses ist in Nordamerika am höchsten, in Asien relativ gering und in Subsahara-Afrika weitgehend stagnierend, abgesehen von einigen Zuwächsen in Ländern wie Kenia und Südafrika. Lebensmittelverluste und -verschwendung untergraben weiterhin die Ernährungssicherheit und -nachhaltigkeit; etwa ein Drittel aller weltweit produzierten Lebensmittel wird nicht konsumiert. Rund 14 Prozent der tierischen Lebensmittel gehen verloren oder werden verschwendet, häufig aufgrund unzureichender Kühlketteninfrastruktur und mangelhafter Temperaturkontrolle.