Hinweis: Bericht aus einer einzigen Quelle; Bestätigung steht noch aus.
Die neunzehnte Sitzung der zwischenstaatlichen Koordinierungsgruppe (ICG) für das Tsunami- und andere Küstengefahren-Warnsystem für die Karibik und angrenzende Regionen brachte über 60 Teilnehmer aus 26 Mitgliedstaaten und Gebieten sowie wichtige regionale und internationale Partner zusammen, um die Fortschritte zu überprüfen und die Kapazitäten zur Tsunami-Vorsorge zu stärken.
An der Sitzung nahmen Organisationen wie die Katastrophenschutzbehörde der Karibik (CDEMA), das Tsunami-Warn- und -Minderungssystem für den Indischen Ozean (IOTWMS) und das Seismische Forschungszentrum der Universität der Westindischen Inseln (SRC) teil. Die Teilnehmer tauschten Erfahrungen aus und legten Prioritäten für die Verbesserung von Frühwarnsystemen und deren Koordination in der gesamten Karibikregion fest.
Die Ergebnisse des zweiten Gipfeltreffens des Programms zur Anerkennung der Tsunami-Vorsorgemaßnahmen in der Karibik, das vor der Sitzung in Curaçao stattfand, wurden begrüßt. An diesem Gipfeltreffen nahmen Vertreter aus 30 Mitgliedstaaten und Gebieten teil. Im Mittelpunkt stand die kontinuierliche Verbesserung der Resilienz der Gemeinschaften, einschließlich der Berücksichtigung sozialer Belange von Menschen mit Behinderungen, Jugendlichen, älteren Menschen, Frauen, Männern und Migranten.
Die Sitzung würdigte außerdem die erfolgreiche Durchführung von CARIBE WAVE 26, einer regionalen Tsunami-Vorsorgeübung mit über 619.000 Teilnehmenden aus 45 Ländern und Gebieten. Die Mitgliedstaaten wurden ermutigt, dieses Engagement fortzusetzen und sich aktiv an der bevorstehenden Übung CARIBE WAVE 27 zu beteiligen, die für den 11. März 2027 geplant ist.
Ein wichtiger Meilenstein war die Weiterentwicklung des Tsunami-Beratungszentrums für Zentralamerika (CATAC). Die Mitgliedstaaten empfahlen, dass CATAC im September 2026 den vollen Betrieb aufnimmt, um die regionalen Frühwarnsysteme für Tsunamis zu stärken und eine zeitnahe Warnung zu gewährleisten.
Das Treffen schloss mit einem Dank an die Regierung von Curaçao, Königreich der Niederlande, für die Ausrichtung der Veranstaltung und bekräftigte das Engagement der Mitgliedstaaten für die Stärkung der Widerstandsfähigkeit gegenüber Tsunamis und Küstengefahren in der Karibik und angrenzenden Regionen.