Hinweis: Bericht aus einer einzigen Quelle; Bestätigung steht noch aus.
US-Energieminister Chris Wright hat eine Notverordnung erlassen, die mehrere Energieversorgungsunternehmen – darunter die Tri-State Generation and Transmission Association, die Platte River Power Authority, das Salt River Project, PacifiCorp und die Public Service Company of Colorado – anweist, sicherzustellen, dass Block 1 des Kohlekraftwerks Craig unter der Leitung des Southwest Power Pool (SPP) in Betrieb bleibt.
Die Anordnung, die vom 29. Juni 2026 bis zum 26. September 2026 gilt, verpflichtet SPP, den Betrieb von Block 1 des Kernkraftwerks Craig wirtschaftlich zu gestalten, um die Kosten für die Stromkunden zu minimieren. Die Stilllegung des Blocks war ursprünglich für Ende 2025 geplant, diese Anweisung verlängert den Betrieb jedoch um fast neun Monate.
Minister Wright betonte, dass die Abschaltung zuverlässiger Stromerzeugungsanlagen die Versorgungssicherheit beeinträchtigt und die Kosten erhöht, und hob die Bedeutung einer bezahlbaren und verlässlichen Energieversorgung während der sommerlichen Spitzenlastzeiten hervor.
Das Energieministerium würdigt Präsident Trumps Führungsrolle bei der Verhinderung vorzeitiger Kohlekraftwerksstilllegungen im ganzen Land und stellt fest, dass im Jahr 2025 über 17 Gigawatt an Kohlekraftwerkskapazität erhalten blieben. Der Ressourcenadäquanzbericht des Energieministeriums legt jedoch nahe, dass Stromausfälle bis 2030 deutlich zunehmen könnten, wenn zuverlässige Energiequellen stillgelegt werden.
Die Langzeit-Zuverlässigkeitsbewertung 2025 der North American Electric Reliability Corporation hebt potenzielle Herausforderungen in der Rocky-Mountain-Region des Western Electricity Coordinating Council (WECC) hervor und nennt als Beispiele veraltete thermische Ressourcen, ungeplante Stromausfälle und Probleme in der Lieferkette.