Hinweis: Bericht aus einer einzigen Quelle; Bestätigung steht noch aus.

Die World Aquatics Foundation hat ihren ersten Umweltpreis an die Republik Aserbaidschan und die Stadt Paris für herausragende Initiativen im Bereich der nachhaltigen Wassernutzung und des Schutzes aquatischer Ökosysteme verliehen. Jeder Preisträger erhält ein Preisgeld von 25.000 US-Dollar. Die offizielle Preisverleihung findet im Oktober 2026 in Baku im Rahmen des Schwimmweltcups von World Aquatics statt. Anwesend sein wird auch der Präsident von World Aquatics, Husain Al Musallam.

Aserbaidschan wurde für sein kontinuierliches staatliches Engagement im Umweltschutz ausgezeichnet, insbesondere für die Regulierung und Wiederherstellung natürlicher Ressourcen wie Grundwasser und Kaspisches Meer. Das Land hat Projekte zur Nachhaltigkeit und Energiewende vorangetrieben und wird 2026 als globaler Gastgeber für die Feierlichkeiten zum Weltumwelttag des Umweltprogramms der Vereinten Nationen fungieren.

Paris wurde für sein umfassendes Projekt zur Sanierung der Seine, die seit 1923 gesperrt war, ausgezeichnet. Die Stadt machte den Fluss wieder sicher zum Baden. Im Rahmen dieser Initiative wurden über 1,6 Milliarden US-Dollar in die Verbesserung der Wasserqualität, die Modernisierung der Infrastruktur und die Revitalisierung des Flussökosystems investiert. Dank dieser Maßnahmen konnte die Seine bei den Olympischen Spielen 2024 in Paris die Freiwasserschwimmwettbewerbe ausrichten und als Veranstaltungsort für die Eröffnungsfeier dienen. Zu den laufenden Maßnahmen gehören beaufsichtigte Badebereiche, die tägliche Überwachung der Wasserqualität und der Ausbau der Infrastruktur zur Stadtkühlung. Darüber hinaus ist geplant, die öffentlichen Badezonen in der gesamten Region Île-de-France zu erweitern.