Hinweis: Bericht aus einer einzigen Quelle; Bestätigung steht noch aus.

Eine Venezolanerin namens Sofia wurde durch eine Stellenanzeige auf Facebook Marketplace angelockt, die ihr Arbeit in Trinidad und Tobago mit vollständiger Kostenübernahme versprach. Das Angebot wirkte seriös, nachdem sie mit einer Person namens Valentina telefoniert hatte, die sich später als Teil eines Menschenhändlerrings herausstellte. Nach ihrer Ankunft erkannte Sofia, dass die versprochene Anstellung ein Vorwand war und sie zum Zweck der sexuellen Ausbeutung verschleppt worden war.

Sofia berichtete, entführt und gezwungen worden zu sein, sich ihren Entführern zu fügen. Sie habe wochenlang in Angst gelebt. Die Menschenhändler versuchten außerdem, sie mit ähnlichen falschen Stellenangeboten zur Anwerbung weiterer venezolanischer Frauen zu zwingen, was sie jedoch ablehnte.

Ihre Flucht gelang ihr während einer Routineaufgabe, als sie zum Müllentsorgen nach draußen geschickt wurde. Sie nutzte die Gelegenheit, schnappte sich ein paar Habseligkeiten und stieg in ein Taxi. Dort traf sie eine Dominikanerin, die merkte, dass etwas nicht stimmte. Sofia erzählte ihr von ihrer Situation, und die Frau überredete sie, in der Nähe einer Polizeistation anzuhalten und Hilfe zu suchen. Dies war Sofias erster Moment der Sicherheit seit ihrer Ankunft.

Nach ihrer Rettung versorgten die nationalen Behörden und die Internationale Organisation für Migration (IOM) in Trinidad und Tobago Sofia mit medizinischen Untersuchungen, Gesundheitschecks, Beratung und Schutz. Die Partnerschaft zwischen der IOM und der nationalen Einheit zur Bekämpfung des Menschenhandels unterstützt weiterhin Überlebende durch Nothilfe in Form von Nahrungsmitteln, Unterkünften und psychologischer Betreuung.