Hinweis: Bericht aus einer einzigen Quelle; Bestätigung steht noch aus.

Hunderttausende Palästinenser, die innerhalb des Gazastreifens vertrieben wurden, leben in Zelten inmitten zerstörter Häuser und Infrastruktur, bedingt durch den anhaltenden Konflikt. Diese Zelte bieten oft nur unzureichenden Schutz, da die Familien mit Rattenplagen zu kämpfen haben, was den Alltag erschwert. Umm Ahmad, eine Vertriebene, beschrieb ihr Zelt als so eng, dass sie sich „wie im Gefängnis“ fühle. Sie merkte an, dass Lebensmittel aufgehängt werden müssten, um sie vor den Nagetieren zu schützen, die sich darin aufhielten.

Wasserknappheit stellt eine große Herausforderung dar; Familien sind auf Wasservorräte in Plastikbehältern angewiesen, die ihren täglichen Bedarf nicht decken. Etwa drei von vier Familien sind auf Wasserlieferungen per LKW angewiesen, die derzeit täglich rund 24.000 Kubikmeter über 2.000 Ausgabestellen liefern. Diese Lieferungen sind auf Generatoren und Geräte angewiesen, die ohne die notwendige Wartung und Instandhaltung leicht ausfallen können.

Umm Ahmad erinnerte sich an ihr früheres Leben in einem geräumigen, gut ausgestatteten fünfstöckigen Haus, das durch den Krieg zerstört wurde. Dies ist bereits die vierte Vertreibung ihrer Familie, und sie leben seit drei Jahren unter harten Bedingungen ohne Aussicht auf Rückkehr. Hilfsorganisationen betonen die dringende Notwendigkeit, lebensnotwendige Güter nach Gaza zu lassen, um eine weitere Verschlechterung der Lebensbedingungen und den Zusammenbruch der lebenswichtigen Infrastruktur zu verhindern.