Hinweis: Bericht aus einer einzigen Quelle; Bestätigung steht noch aus.

UN-Generalsekretär António Guterres äußerte sich tief besorgt über Israels jüngste Entscheidung, die Legalisierung von Siedlungen auf Farmen und die Errichtung neuer Siedlungen im Westjordanland zu beschleunigen. Er bezeichnete diese Maßnahmen als klaren Verstoß gegen das Völkerrecht. Er bekräftigte, dass alle Siedlungen, einschließlich der Außenposten, keine rechtliche Gültigkeit besitzen und die Zwei-Staaten-Lösung sowie einen gerechten und dauerhaften Frieden zwischen Israelis und Palästinensern behindern.

Das UN-Büro für die Koordinierung humanitärer Angelegenheiten (OCHA) berichtete von eskalierender Gewalt im Westjordanland und nannte den Tod von mindestens acht Palästinensern, darunter ein Kind, sowie zwei Israelis seit Donnerstag. Neben den Todesopfern wurden Häuser, Moscheen, Bäume und landwirtschaftliche Gebäude beschädigt oder zerstört, wodurch mindestens zehn palästinensische Familien vertrieben wurden.

OCHA stellte außerdem fest, dass israelische Streitkräfte die Bewegungsfreiheit der Palästinenser in vielen Gebieten des Westjordanlandes eingeschränkt und damit den Zugang zu medizinischer Notfallversorgung und die Existenzgrundlagen Tausender Menschen beeinträchtigt haben. Seit Januar wurden über 1.330 Vorfälle dokumentiert, bei denen israelische Siedler Opfer oder Sachschäden verursachten. Bislang wurden im Jahr 2026 77 Palästinenser, darunter 18 Kinder, und drei Israelis in diesem Zusammenhang getötet.

Die Vereinten Nationen und ihre Partner fordern weiterhin dringenden Schutz der Zivilbevölkerung und die strikte Einhaltung des humanitären Völkerrechts und der Menschenrechte. Sie betonten, wie wichtig es sei, die Täter für diese Taten zur Rechenschaft zu ziehen.