Hinweis: Bericht aus einer einzigen Quelle; Bestätigung steht noch aus.
Ein Bericht des Integrierten Büros der Vereinten Nationen in Haiti (BINUH) gibt an, dass in den ersten drei Monaten des Jahres 2026 mindestens 1.642 Menschen in Haiti getötet und 745 verletzt wurden. Die Unsicherheit verschärfte sich über die Hauptstadt hinaus in Regionen wie Artibonite und Centre. Bandengewalt breitet sich weiter aus und geht mit weit verbreiteten Menschenrechtsverletzungen wie gezielten Tötungen, Entführungen, Erpressung und Sachbeschädigung einher. In einem Fall wurde ein 13-Jähriger mutmaßlich hingerichtet, weil er einen Drachen steigen ließ. Bei koordinierten Bandenangriffen in Lower Artibonite wurden Berichten zufolge 83 Einwohner getötet und 38 verletzt. Bandenmitglieder stellten 27 % der Opfer, während über 69 % der Todesfälle und Verletzungen auf Operationen der Sicherheitskräfte zurückzuführen waren, die teilweise von einem privaten Militärunternehmen durch Drohnenangriffe unterstützt wurden und zivile Opfer, darunter Kinder, forderten. Auch sexuelle Gewalt, von der vor allem Frauen und Mädchen im Alter von 12 bis 17 Jahren betroffen waren, wurde dokumentiert. Trotz der Sicherheitslage wurden auch Fortschritte im Justizwesen verzeichnet, darunter die Ernennung von Richtern und Staatsanwälten zur Bekämpfung von Massen- und Finanzkriminalität.
In den besetzten palästinensischen Gebieten verschlechtert sich die Gesundheitssituation in Gaza und im Westjordanland aufgrund überfüllter Unterkünfte, Müllbergen und Mangel an grundlegenden Gütern. Das UN-Hilfswerk für Palästina-Flüchtlinge (UNRWA) berichtet von steigenden Fällen von Krätze, Windpocken und anderen Hautkrankheiten in Gaza. Berichte erwähnen zudem vermehrte Rattenbisse in Gesundheitszentren, insbesondere in Khan Younis, Gaza-Stadt und Nord-Gaza, was die Sorge vor Krankheitsausbrüchen und sanitären Risiken verstärkt.