Hinweis: Bericht aus einer einzigen Quelle; Bestätigung steht noch aus.

Mindestens sieben Zivilisten wurden am Sonntag in Dörfern im Gebiet Mambasa der Provinz Ituri getötet. Die anhaltende Gewalt hat im Mai bereits über 170 Todesopfer gefordert. Bewaffnete Auseinandersetzungen in den benachbarten Provinzen Nord- und Süd-Kivu erschweren den Zugang zu den Feldern und behindern die humanitären und medizinischen Teams bei ihren Bemühungen zur Bekämpfung des Ebola-Ausbruchs. In der Demokratischen Republik Kongo wurden bis zum 31. Mai 321 Ebola-Fälle und 48 Todesfälle bestätigt. Sechs Personen sind genesen. Die UN unterstützt die Einrichtung von Behandlungszentren, die Verteilung von Mahlzeiten und Hilfsgütern sowie die Verstärkung der Überwachung. Die Regierung hat den Flughafen in Bunia, der Hauptstadt von Ituri, wiedereröffnet, der seit dem 23. Mai für kommerzielle Flüge gesperrt war. Uganda meldete elf bestätigte Ebola-Fälle, darunter zwei Todesfälle. Einige Fälle lassen sich auf grenzüberschreitende Übertragungen aus der Demokratischen Republik Kongo zurückführen.

Im Sudan erschweren zunehmende Unsicherheit, eingeschränkter Zugang und gravierende Finanzierungslücken die Hilfsmaßnahmen. Im April erhielten über drei Millionen Menschen Nahrungsmittelhilfe, darunter fast 800.000 in Gebieten, die von akutem Hunger bedroht sind. Im Bundesstaat Nord-Darfur erreichte die Nothilfe in Form von Nahrungsmitteln und Nährstoffen fast eine halbe Million Binnenvertriebene in Tawila, wo eine der größten Binnenvertriebenengruppen des Sudan lebt. Die Gewalt zwischen den Bevölkerungsgruppen hält jedoch in Zentral- und West-Darfur an, reißt Dutzende Menschen in den Tod und greift auf weitere Gemeinden über. Berichten zufolge wurden Süd-Darfur, darunter Kabum und Teile von Nyala, der Hauptstadt des Bundesstaates, mit Drohnen angegriffen. Die Vereinten Nationen haben alle Parteien dringend aufgefordert, die Zivilbevölkerung und die zivile Infrastruktur zu schützen und einen sicheren humanitären Zugang zu gewährleisten.

Auch die Hilfskonvois im Gazastreifen sind an einem neuen Kontrollpunkt mit Verzögerungen konfrontiert, was die Hilfsbemühungen zusätzlich erschwert.