Hinweis: Bericht aus einer einzigen Quelle; Bestätigung steht noch aus.

Das Büro der Vereinten Nationen in der Ukraine gab bekannt, dass seine Partner 358,4 Millionen US-Dollar benötigen, um im kommenden Winter Heizung, Reparaturen an Unterkünften, Gesundheitsversorgung, Schutz sowie Nahrungsmittel- und Bargeldhilfe bereitzustellen. Laut Matthias Schmale, humanitärer Koordinator für die Ukraine, konzentriert sich die Unterstützung auf Menschen in Frontnähe, neu Vertriebene, Betroffene von Angriffen auf zivile Infrastruktur und besonders gefährdete Gruppen. Er betonte die Wichtigkeit der Vorbereitungen, um die Menschen vor dem Winter zu erreichen, und verwies auf die gravierenden Folgen der Energieangriffe im vergangenen Winter, die Familien über lange Zeiträume ohne Heizung und Strom zurückließen.

Im Sudan wurden bei zwei Drohnenangriffen, die vermutlich von der Miliz der Rapid Support Forces (RSF) inmitten der anhaltenden Kämpfe mit Regierungstruppen verübt wurden, mindestens 27 Zivilisten getötet und Dutzende verletzt. Ein Angriff galt einem Markt in Ar Rahad, Nord-Kordofan, der andere einer wichtigen Wasserquelle in der Region Tina in Nord-Darfur. UNICEF hob die verheerenden Folgen hervor, insbesondere da Märkte für den Lebensunterhalt vieler Familien unerlässlich sind. Der Konflikt zwischen den sudanesischen Streitkräften und den RSF hat mindestens 59.000 Todesopfer gefordert und rund 14 Millionen Menschen vertrieben. Große Besorgnis herrscht hinsichtlich der Stadt El Obeid, die häufig Ziel von Drohnenangriffen ist und von RSF-Kräften umzingelt wurde, da sie sich möglicherweise zu einem Ort mit vielen zivilen Opfern ähnlich wie El Fasher entwickeln könnte.

Die humanitäre Krise im Sudan wird von den Vereinten Nationen als die schlimmste weltweit bezeichnet. Rund 33,7 Millionen Menschen – 64 Prozent der Bevölkerung – sind auf Hilfe angewiesen. Kinder sind besonders gefährdet, da Schulen, Häuser, Gesundheitseinrichtungen, Wasserversorgungssysteme und Märkte zerstört wurden, so UNICEF-Vertreter.

In der Demokratischen Republik Kongo wurden zwischen dem 13. und 19. Juli bei Angriffen im Gebiet Beni mindestens 30 Menschen getötet und Dutzende verletzt. Die Gewalt hat mindestens sechs humanitäre Organisationen gezwungen, ihre Einsätze in den betroffenen Gebieten einzustellen. Die anhaltende Unsicherheit beeinträchtigt die humanitären Hilfseinsätze in der Region weiterhin.