Hinweis: Bericht aus einer einzigen Quelle; Bestätigung steht noch aus.

Die Vereinten Nationen hielten ihren jährlichen Gedenkgottesdienst für 136 Mitarbeiter ab, die im Jahr 2025 im Dienst ums Leben kamen. Mehr als die Hälfte von ihnen arbeitete für das Hilfswerk der Vereinten Nationen für Palästina-Flüchtlinge (UNRWA) im Gazastreifen, dem tödlichsten Einsatz in der Geschichte der Organisation, sagte Generalsekretär António Guterres.

Unter den Verstorbenen befinden sich 97 zivile Mitarbeiter und 39 uniformierte Friedenssoldaten und Polizisten aus 32 Ländern. Sie repräsentieren unterschiedliche Hintergründe und ein gemeinsames Engagement für die Mission der Vereinten Nationen. Laut Guterres reichte das Spektrum der Geehrten von Lehrern und medizinischem Personal bis hin zu Fahrern, die Hilfsgüter auslieferten. Viele von ihnen starben im Beisein ihrer Familien oder während der Ausübung ihrer Pflichten in Büros, Notunterkünften und Gemeinden.

Guterres betonte, dass Angriffe auf UN-Personal, darunter die jüngste Tötung eines UNIFIL-Friedenssoldaten im Libanon während des erneuten Konflikts, Verstöße gegen das humanitäre Völkerrecht darstellen und die Weltgemeinschaft aufrütteln sollten. Die Gefallenen dienten nicht nur im Gazastreifen, sondern auch in Friedensmissionen in der Zentralafrikanischen Republik, der Demokratischen Republik Kongo und im Südsudan.

Die Gedenkfeier im UN-Hauptquartier in New York umfasste das Anzünden von Kerzen, eine Schweigeminute und das Verlesen der Namen der Verstorbenen, begleitet von Violinmusik. Seit 2011 richtet der Generalsekretär diese jährliche Gedenkveranstaltung aus, um die im Dienst der Vereinten Nationen gefallenen UN-Mitarbeiter zu ehren.