Hinweis: Bericht aus einer einzigen Quelle; Bestätigung steht noch aus.

Der Ebola-Ausbruch im Osten der Demokratischen Republik Kongo (DR Kongo) hat bis zum 3. Juni 381 Menschen infiziert und 64 Todesfälle verursacht. Das Virus wurde als der seltene Bundibugyo-Stamm identifiziert, für den es derzeit weder Impfstoff noch Behandlungsmethode gibt.

Marie Roseline Belizaire, WHO-Direktorin für Notfallvorsorge und -reaktion in Afrika, hob die Herausforderung hervor, kulturelle Überzeugungen anzugehen, die die Krankheit auf Hexerei zurückführen, und betonte die Wichtigkeit der Einbeziehung traditioneller Heiler in die Maßnahmen.

Die Testkapazität hat sich von etwa 40 Tests pro Tag zu Beginn des Ausbruchs auf 800 Tests täglich deutlich erhöht, wodurch Ergebnisse innerhalb von 24 bis 48 Stunden vorliegen. Dies ermöglicht eine schnellere Bestätigung oder den Ausschluss von Verdachtsfällen durch Benachrichtigungen aus der Bevölkerung und Untersuchungen vor Ort.

Die Abdeckung durch die Kontaktverfolgung hat sich von etwa 25 % auf 45 % verbessert, liegt aber weiterhin deutlich unter der für die Eindämmung der Übertragung notwendigen Schwelle von 90 bis 95 %, was auf anhaltende Herausforderungen bei der Bekämpfung des Ausbruchs hinweist.

Der Ausbruch hat auch die Landesgrenzen überschritten: In Uganda wurden 15 bestätigte und ein wahrscheinlicher Fall im Zusammenhang mit der Epidemie registriert. Die Reise eines kongolesischen Staatsbürgers über die Vereinigten Arabischen Emirate nach Uganda verdeutlicht das Potenzial für eine rasche Ausbreitung der Krankheit in der Region.