Hinweis: Bericht aus einer einzigen Quelle; Bestätigung steht noch aus.

Die UEFA hat angekündigt, in der Saison 2025/26 Solidaritätszahlungen in Höhe von 308 Millionen Euro an Vereine auszuzahlen, die nicht an den Ligaspielen ihrer Männer-Klubwettbewerbe teilnehmen. Diese Zahlungen sollen den nationalen Fußball stärken und den Wettbewerb in Europa ausgleichen.

Von der Gesamtsumme werden 258 Millionen Euro unter den nicht teilnehmenden Vereinen von Verbänden außerhalb der fünf bestplatzierten Ligen (basierend auf den UEFA-Fünfjahreskoeffizienten) aufgeteilt. Die fünf bestplatzierten Verbände – England, Italien, Spanien, Deutschland und Frankreich – erhalten jeweils eine feste Zahlung von 10 Millionen Euro.

Für Verbände außerhalb der Top Fünf werden 70 % des Gesamtbetrags (180,6 Millionen Euro) entsprechend ihrer Platzierung auf der Zugangsliste 2025/26 verteilt. Die verbleibenden 30 % (77,4 Millionen Euro) werden über einen Ausgleichsfonds verteilt, der proportional zu den Einnahmen des jeweils einnahmenstärksten Vereins des Verbandes in der betreffenden Saison berechnet wird.

Die Solidaritätszahlungen sind für berechtigte Erstligisten reserviert, die nicht an der Ligaphase der UEFA-Klubwettbewerbe der Männer 2025/26 teilgenommen haben. Bei Zustimmung der Erstligisten und Erfüllung bestimmter Bedingungen können auch einige Zweitligisten einen Teil der Gelder erhalten.

Seit 2024 müssen Vereine Mindestqualitätsstandards erfüllen, darunter die UEFA-Klublizenzierungs- und Finanzstabilitätsbestimmungen, um teilnahmeberechtigt zu sein. Diese Kriterien sollen die Grundlagen des Profifußballs stärken und sicherstellen, dass die Nachwuchsförderung weiterhin Priorität hat.