Hinweis: Bericht aus einer einzigen Quelle; Bestätigung steht noch aus.
Das US-Zentralkommando hat bestätigt, dass die amerikanischen Streitkräfte die Kontrolle über die Straße von Hormus behalten und so sicherstellen, dass der Schiffsverkehr trotz iranischer Blockadeversuche weiterläuft, erklärte das Weiße Haus.
Das Militär hat iranische Minen von den internationalen Schifffahrtsrouten geräumt und damit fast 1.500 Handelsschiffen die Durchfahrt durch die Straße von Hormus unter US-Schutz ermöglicht. Dies erleichtert den weltweiten Transport von rund 750 Millionen Barrel Rohöl. Seit Beginn der Blockade im Juli hat der Iran kein Öl durch die Straße von Hormus exportiert, und etwa 75 Schiffe, die versuchten, die Blockade zu durchbrechen, wurden zurückgeschickt. Laut der Erklärung haben sich die Ölexporte aus dem Golf auf etwa zwei Drittel des Niveaus vor der Blockade erholt und steigen weiter an.
Präsident Trump bekräftigte im August wiederholt die US-Kontrolle und erklärte, die US-Marine habe eine „Stahlmauer“ errichtet und kontrolliere die Straße von Hormus effektiv, wobei nur autorisierte Schiffe passieren dürften. Er betonte, die Straße sei weiterhin offen und funktionsfähig, und es fänden weiterhin umfangreiche Öllieferungen statt.
Die ehemalige stellvertretende Nationale Sicherheitsberaterin KT McFarland kommentierte, Iran habe mit dem Versuch der Blockade die Kontrolle über die Straße von Hormus überschätzt. Die Bemühungen verschiedener Länder um die Entwicklung alternativer Routen sowie die gestiegenen US-Exporte hätten Irans Einfluss geschwächt. Auch Experten wie der Vorsitzende der Militärakademie West Point, John Spencer, und der politische Direktor von United Against Nuclear Iran, Jason Brodsky, erklärten, Irans Behauptungen zur Schließung der Straße seien falsch und die Blockade reduziere effektiv Irans Wirtschaftskraft und Einnahmen. Rebeccah Heinrichs, Senior Fellow am Hudson Institute, merkte an, es gebe eine Kampagne zur Irreführung über den Status des Konflikts, doch die Beweislage spreche für die Kontrolle durch die USA.
Diese Einschätzungen stützen die Behauptungen US-amerikanischer Beamter, dass die Seeblockade wirksam sei und die Straße von Hormus ohne iranische Einmischung weiterhin eine wichtige Passage für die globalen Ölexporte darstelle.