Hinweis: Bericht aus einer einzigen Quelle; Bestätigung steht noch aus.
Im Vorfeld des Weltumwelttags haben zahlreiche Schwimmverbände die Nachhaltigkeitserklärung der Weltschwimmgemeinschaft unterzeichnet. Diese Erklärung ist ein gemeinsames Bekenntnis zur Verankerung von Nachhaltigkeit im gesamten Wassersport. Sie ist Teil der umfassenderen Nachhaltigkeitsstrategie der Weltschwimmgemeinschaft, dem sogenannten „Blueprint“, der die Säulen Organisation, Veranstaltungen und Gemeinschaft umfasst. Während sich die Säulen Organisation und Veranstaltungen auf die Durchführung von Wettkämpfen und den operativen Ablauf beziehen, fördert die Säule Gemeinschaft die Zusammenarbeit und den Wissensaustausch der Verbände im Bereich Nachhaltigkeitsinitiativen. Mit ihrer Unterzeichnung verpflichten sich die Verbände zu sechs Bereichen: verantwortungsvolle Führung und Governance, Umweltverantwortung, soziale Gerechtigkeit und Inklusion, nachhaltige Veranstaltungen und Abläufe, Bildung und Engagement sowie kontinuierliche Zusammenarbeit und Verbesserung.
Einige Verbände betonen ihren direkten Bezug zu Umweltproblemen. Der Schwimmverband von Amerikanisch-Samoa, der eine Inselgemeinschaft mit weniger als 50.000 Einwohnern vertritt, hebt hervor, wie sich Nachhaltigkeit – oder deren Fehlen – auf kleine, fragile Ökosysteme auswirkt. Präsidentin Erika Radewagen verweist auf Initiativen wie die Förderung wiederverwendbarer Wasserflaschen, um Einwegplastik im Meer und in Schwimmbädern zu reduzieren. Auch der kongolesische Schwimmverband (Fédération Congolaise de Natation) unter Präsident Alain Kounoumono betont die Notwendigkeit, Maßnahmen an internationalen Standards, dem Schutz natürlicher Ressourcen und der sozialen Entwicklung auszurichten und einen inklusiven, umweltfreundlichen Sport zu fördern.
Swimming Australia betrachtet Nachhaltigkeit als verantwortungsvolles Handeln im Schwimmsport. Sam Watson, Executive General Manager für Regierungs- und internationale Beziehungen, erklärt, der Verband begrüße die Erklärung als Möglichkeit, die globale Schwimmgemeinschaft bei der Anwendung von Praktiken zu vereinen, die zukünftige Generationen berücksichtigen.